Auf ein Neues:
Beim Start registriert der reisende Zwilling alles später, als es passiert und beim Rückflug viel früher. Das heißt doch, er müsste quasi in die Zukunft blicken können und alles, was er vor der Ankunft erlebt wäre noch gar nicht passiert, aber wenn er sein Ziel erreicht, lebt er ja in dieser Zukunft, obwohl für ihn wieder gleichzeitig abläuft.
Was wäre, wenn der Start/Zielpunkt während der Umkehr zerstört wird? Das Ziel müsste dann doch von einem Augenblick auf den anderen verschwunden sein, ohne dass er etwas mitbekommt. Rein theoretisch bemerkt er an dieser Stelle doch nur, was eine gewisse Zeit vor der Zerstörung und nach der Zerstörung passiert, den Vorfall selbst dürfte er doch gar nicht mitkriegen, oder?!
Um es etwas verständlicher zu machen: Da beim Rückflug die Wirkung der Ursache vorausgeht, und das demzufolge von der Umkehr bis zur Landung so wäre, müsste sich
a) bei der Umkehr die Zeit überlagern und mehrere Ereignisse der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vom Zwilling im Raumschiff wahrgenommen werden
- daher die Frage, ob der Zwilling das Ereignis überhaupt wahrnimmt
b) wenn das Ziel noch vorhanden ist, bei der Landung eigentlich immernoch die Wirkung vor deren Ursache stattfinden (Wenn angenommen wird, dass beim Landevorgang abrupt abgebremst und auf dem Boden aufgesetzt wird)
- Wie ist da die Wahrnehmung und was passiert zu diesem Zeitpunkt mit der Umwelt (aus Sicht des Piloten)?