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Autor Thema: NPD  (Gelesen 1832 mal)
Junzman
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NPD
« am: 23. Dezember 2005, 16:19:14 »

Hallo,
was sagt ihr zur Situation der NPD-Fraktion im sächsischen Landtag???
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NPD
« Antworten #1 am: 23. Dezember 2005, 16:41:02 »

Die Situation der NPD ist gerade ziemlich schlecht :lol:

Ein abgeordneter hat die Partei verlassen und ist jetzt Parteilos, andere Abgeordnete der NPD überlegen dies auch zutun bis auf Holger Apfel und so ein anderer Vogel.

Naja kurzes Spiel und hoffentlich bald ein ein Landtag der etwas, sorry bezügl. meiner Wortwahl, gesäubert ist.
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Annipie
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NPD
« Antworten #2 am: 23. Dezember 2005, 17:13:52 »

Ich frag mich nur, warum sie jetzt den Sinneswandel bekommen?? Macht der Apfel böse Sachen, wo die alle keinen Bock mehr drau haben oder was geht hier los?? Ich find das mysteriös..Erst stirbt die eine, dann tretten alle aus?? Nun ja..sehr komisch...
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Vielleicht öffne ich die Büchse ja mal...


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NPD
« Antworten #3 am: 23. Dezember 2005, 22:05:38 »

Zitat von: Feri
Ein abgeordneter hat die Partei verlassen und ist jetzt Parteilos
Korrigiere: es sind mittlerweile 3.

Ich bin zu faul, das warum jetzt eineln uf den Punkt zu brigen, also zeige ich hier mal die dazugehörigen Meldungen:
Zitat von: Der MDR
Schmidt: NPD-Fraktion wird vom Westen gesteuert
   
Der frühere sächsische NPD Abgeordnete Mirko Schmidt hat seine Partei heftig kritisiert. Die NPD setze sich nicht wie vor der Wahl versprochen für die Interessen der Bürger ein, sondern fahre voll auf der nationalsozialistischen Schiene, sagte der 39-Jährige der "Sächsischen Zeitung".

Die Ziele der Partei seien zum Teil "von vorgestern". Der Anti-Amerika-Kurs würde wahrscheinlich in Deutschland zu noch mehr Arbeitslosen führen als es jetzt gebe, begründete er seine Meinung.  
 
 
Video
Alrik Bauer und seine Kollegen vom Verfassungsschutz unterstützten Schmidt  

Schmidt: Bundesspitze bestimmt selbstherrlich
Die Kritik des Meißner Abgeordneten trifft vor allem die Bundesspitze und Fraktionschef Holger Apfel. Er degradiere die Abgeordneten zu Marionetten. Bei fast allen Beschlüssen könnten sie nicht selbst entscheiden, sondern würden gezwungen, sich einer kleinen Führungselite aus dem Westen unterzuordnen. Als Beispiele nannte Schmidt die Praxis, dass Redetexte komplett vorgegeben und die Finanzen völlig geheim gehalten worden seien.

Schmidt erklärte, die NPD-Funktionäre aus Sachsen seien so naiv gewesen, die gesamte Kandidatenaufstellung der Bundespartei zu überlassen. Damals habe keiner an einen Wahlerfolg geglaubt und sich so auch nicht für die Liste interessiert, sagte er in dem Interview.

 
 
Schmidt überraschte mit Austritt
Schmidt war am Wochenende mit sofortiger Wirkung aus Fraktion und Partei ausgetreten. Bei diesem Schritt unterstützte ihn nach Informationen von MDR 1 RADIO SACHSEN der sächsische Verfassungsschutz. Schmidt will aber als parteiloser Abgeordneter im Parlament bleiben. Der Anlagentechniker war seit 1997 in der NPD. Seit 1999 ist er Stadtrat in Meißen und seit 2004 auch Kreisrat.

Laut Zeitung ist nicht nur Schmidt mit den Zuständen innerhalb der NPD unzufrieden. So hätten am Wochenende vier weitere NPD-Mitglieder in Meißen ihren Austritt erklärt. Die sächsische NPD hat rund 1.000 Mitglieder. Im Landtag ist sie nun noch mit elf Abgeordneten vertreten.  
 
zuletzt aktualisiert: 19. Dezember 2005 | 21:09
 

Zweiter sächsischer Abgeordneter verlässt NPD
   
Die sächsische NPD-Landtagsfraktion hat ein weiteres Mitglied verloren. Nur wenige Tage nach dem Meißner Abgeordneten Mirko Schmidt gab auch Klaus Baier aus Annaberg-Buchholz sein Parteibuch ab. Das erklärte der Sprecher des Sächsischen Verfassungsschutzes, Alrik Bauer, MDR 1 RADIO SACHSEN. Gleichzeitig bestätigte Bauer, dass der Verfassungsschutz beide Aussteiger betreut habe.  
 
 

Innenminister Buttolo: NPD-Mitglieder handelten aus eigenem Antrieb  

Streit um Rolle des Verfassungsschutzes
Die NPD-Abgeordneten hätten aus eigenem Antrieb um Hilfe und Beratung gebeten. Er betonte, dass es weder mit Abgeordneten des Landtags oder des Bundestages eine nachrichtendienstliche Zusammenarbeit gab oder gibt. Innenminister Buttolo erklärte dem Sender, dass der Verfassungsschutz keine NPD-Landtagsabgeordneten abwirbt.

Die Linkspartei hatte gefordert, dass die Parlamentarische Kontrollkommission den Fraktions-Austritt des NPD-Abgeordneten Schmidt untersucht. Der parlamentarische Geschäftsführer der Linkspartei-Fraktion, Hahn, sagte, dass der Verfassungsschutz seine Hände im Spiel gehabt habe, gebe dem Ganzen einen faden Beigeschmack. Die Behörde sei für den Schutz der Verfassung zuständig, nicht aber "für die Herauslösung von gewählten Abgeordneten aus ihrer Fraktion und die damit möglicherweise einhergehende Änderung von Mehrheitsverhältnissen."
 
 

Hier waren es noch zwölf Fraktionsmitglieder  

Baier: NPD vertritt Wählerinteressen nicht
Baier hatte seinen NPD-Austritt in einer schriftlichen Erklärung mitgeteilt. Wie zuvor schon Schmidt begründete er den Schritt mit seiner Enttäuschung über die Entwicklung der NPD. Die Fraktion vertrete die Interessen der NPD-Wähler nicht. Er und Schmidt wollen nun als parteilose Abgeordnete im Landtag weiterarbeiten.

Die NPD hatte bei den Landtagswahlen vor gut einem Jahr 9,2 Prozent der Wählerstimmen erhalten und war mit zwölf Abgeordneten in den sächsischen Landtag eingezogen. Damit war sie hinter CDU, PDS und SPD viertstärkste Partei.  
 
zuletzt aktualisiert: 21. Dezember 2005 | 16:12
 

NPD-Fraktion schrumpft weiter
   
Die Landtagsfraktion der rechtsextremen NPD verliert einen weiteren Abgeordneten. Wie der Sprecher des sächsischen Landtags, Ivo Klatte, sagte, hat der Leipziger Abgeordnete Jürgen Schön in der Nacht seinen Austritt aus der Partei und Fraktion verkündet. Als Grund habe Schön angegeben, dass er sich nicht mit der Linie der westdeutschen Funktionäre in der Fraktion identifizieren könne. Der 57-Jährige habe zugleich Landtagspräsident Erich Iltgen gebeten, für seinen persönlichen Schutz zu sorgen.
 
Kritik an autoritärem Führungsstil
Schön war seit 1990 Mitglied der NPD, bis 1992 leitete er den sächsischen Landesverband. Mit Schön verlässt bereits der dritte Abgeordnete innerhalb einer Woche die NPD-Fraktion. Zuvor waren bereits der Meißner Abgeordnete Mirko Schmidt sowie Klaus Baier aus Annaberg-Buchholz aus Fraktion und Partei ausgetreten. Beide gaben an, den autoritären Führungsstil innerhalb der Partei nicht mehr mittragen zu wollen. Sie wollen jedoch wie Schön als fraktionslose Abgeordnete im Landtag bleiben.  
 
Nur noch neun NPD-Abgeordnete
Die NPD hatte bereits am Donnerstag einen Sonderparteitag angekündigt, um die freigewordenen Spitzenpositionen neu zu besetzen. Dabei geht es vor allem um den Posten des Vize-Vorsitzenden, den Schmidt bisher inne hatte. Bei der Landtagswahl im September vergangenen Jahres hatte die rechtsextreme NPD 9,2 Prozent der Stimmen erhalten und war mit zwölf Abgeordneten ins Parlament eingezogen. Nach dem Ausscheiden von Schmidt, Baier und Schön hat die Fraktion nun noch neun Abgeordnete.  
 
zuletzt aktualisiert: 23. Dezember 2005 | 17:52
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NPD
« Antworten #4 am: 23. Dezember 2005, 23:21:25 »

das wär ma ein weihnachtsgeschenk, wenn die NPD total zusammenbricht und die ganzen leute ma was ordentliches machen, obwohl ich mich frage, wie diese nachrichten in der sächsischen schweiz aufgenommen werden?Huch
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« Antworten #5 am: 24. Dezember 2005, 11:21:37 »

Also ich weiß ja nicht so genau, aber damit tritt sich die NPd selber in den Hintern:)..Wie kann man nur so blöde sein und die Partei einfach ma so..Tja falsch führen-oder was genau..Ich find das alles so amüsant..Große Klappe und jetzt..Naja..Welch schönes Weihnachten..Die NPD schrumpft wieder:)..
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NPD
« Antworten #6 am: 24. Dezember 2005, 11:23:58 »

Naja, da hat sich die Führung tatsächlich toller eingeschätz, als sie sind...
bin gespannt, was das für Konsequenzen gibt.
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NPD
« Antworten #7 am: 24. Dezember 2005, 11:51:59 »

Hihi..Sie lösen sich auf?? Das wäre ja nahezu schade...
Aber eben, was wird passieren?? Von der Fläche verschwinden können sie net, wegen ihren Wählern und so..Wir werden sehen, es wird bestimmt jetzt erst einmal alles ruhen..
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NPD
« Antworten #8 am: 25. Dezember 2005, 17:35:30 »

ich find es auch interessant, dass der letzte, der ausgetreten ist, meinte, apfel und co würden einen "hitlerismus" betreiben bzw. betrieben wollen, womit er sich nicht identifizieren kann. tja und dann wollte er noch in die cdu, die ihn nicht haben wollte - ob das allerdings die richtige antwort darauf ist, weiß ich nicht.

aufhören werden die nicht - das wäre ein zu großer gesichtsverlust. und selbst wenn, würde dies nicht heißen, dass die neo's dann weg wären... nicht ohne grund, sind alle 3 ausgetretenen erstmal untergetaucht!
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NPD
« Antworten #9 am: 25. Dezember 2005, 19:42:24 »

geschieht denen recht, am besten der apfelmus sitzt dann alleine im landtag, und verkoerpert ne "partei" muhahaha, nicht nur, dass die dumm wie stroh sind, die raffen ja noch nicht mal, auf was die sich fuer parteien einlassen ... aber immerhin haben sie es noch geschafft auszutreten, immerhin, haette man denen net zugatraut ...
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NPD
« Antworten #10 am: 25. Dezember 2005, 20:55:31 »

Dumm wie Stroh sind die nicht annäherungsweise, also einige von ihnen.
Ich weiß nicht, aber es wäre auch ein "Verlust" wenn sie aus dem Landtag verschwinden ( auch wenn es nicht passiert). Immerhin muss für eine Demokratie jede Richtung vertreten sein man würde sonst ein paar Massen von Wählermeinungen unterdrücken und wenn Linke drinn is, dann sollte auch was "rechtes" mit spielen, dann kann sich die Waage halten.
Mit ihrem "Hitlerismus", nun ja..Schön blöd. Das ist eine bittere Vergangenheit und das sollten auch sie kapieren, wenn das eines Tages eingetreten ist, dann haben sie vielleicht auch ne Chance ne "gute" "Demokratische" Partei zu sein.
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NPD
« Antworten #11 am: 25. Dezember 2005, 21:37:34 »

Stimmt, die Sache mit "dumm wie Stroh" stimmt schon lange nicht mehr, was auch das Schlimme ist - vielmehr gibt es jetzt auffallend viele Mitglieder aus der Bildungs- und Wirtschaftselite, die stark rechts eingestellt sind, also nix mehr mit dem dummen rechten Pöbel. Übrigens auch viele Lehrer bzw. Hochschuldozenten...das sollte uns Angst machen!
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Annipie
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NPD
« Antworten #12 am: 26. Dezember 2005, 13:17:44 »

Und dazu wirklich hochintelligente Menschen. Die habe uns bei ihrem Gespräch einfach ma so "platt gemacht". Sie hatten ne sch*** Einstellung, aber dafür super gute Argumente, die zwar teilweise schwachsinnig waren, aber dafür einen ziemlich umgehauen haben, so dass man kaum ne Chance hatte. Schlim so was, aber naja, sie ist eine demokratisch gewählte Partei, das zählt.
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« Antworten #13 am: 26. Dezember 2005, 14:23:06 »

Annipie: bei "eurem Gespräch"? Hää...?
Das ist ja das Schlimme - gegen die NDP hat man kaum noch logische Argumente, sondern kann nur auf der moralischen bzw. sozialen Ebene diskutieren, was sich bekanntlich als extrem schwierig gestaltet.
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« Antworten #14 am: 26. Dezember 2005, 15:31:45 »

Zitat von: Gryphius
Annipie: bei "eurem Gespräch"? Hää...?
wir haben mir der Politik-AG mal mit Jürgen Gansel und Gitta Schüßler (NPD-Abgeordnete) ein gespräch gemacht, das hochintelligent war aber ganz bestimmt nur auf gansel bezogen
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