in dem film gab es meiner meinung nach schon anzeichen dafür, wie krass es ist - die szene, als der eine koordinator (kein plan, wie das in der fachsprache heißt) grad die richtung korrigieren/ansagen will und der pilot nur meint, dass ers nicht braucht und dann ein brennender fleck gezeigt wird. gerade da sollte es einem klar werden. außerdem wussten die auch, wieviele verbände die hingeschickt haben - schon von daher kann man erahnen, wie es dieser stadt danach gehn wird.
sicher haben sie es geahnt, aber es besteht ja wohl ein riesenunterschied zwischen einer ahnung und dem anblick von sterbenden, brennenden, zerissenen etc. menschen. das, und nichts anderes, wollte ich damit sagen.
b) dieser vor ihren augen stirbt
jep, das finde ich überaus realistisch. wenn ich mich in diese situation hineinversetze, sterben tatsächlich erschreckend viele menschen DIREKT vor meinen augen...es gab nicht umsonst einige tausend tote. und wenn ich mit meiner familie aus dem luftschutzkeller fliehe, ist es anzunehmen, dass einer oder mehrere meiner familienmitglieder DIREKT vor meinen augen stirbt.
ich weiß, ist deine spezielle meinung und ich will die auch gar nicht anfechten, aber ich finde die wenigsten dokumentationen langweilig. und eine doku über den bombenangriff auf dresden mit originalaufnahmen kann ich mir in keiner form langweilig oder emotionslos vorstellen, tut mir leid.
ok, das stimmt. aber ich muss nochmal deutlich sagen, dass ich die umsetzung dieses themas mithilfe eines spielfilms NICHT schlecht finde. und es kotzt mich ehrlich gesagt an, dass hier alle auf niveauvoll machen, eine liebesgeschichte prinzipiell schlecht finden, über "niveauloses" fernsehen herziehen, und dabei selbst als gymnasiasten nur mit müh und not die deutsche rechtschreibung beherrschen... (nein, nicht du, heike

)