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Autor Thema: Was wird falsch gemacht? [die heutige jugend]  (Gelesen 2482 mal)
jelly
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« Antworten #15 am: 09. Mai 2006, 19:29:15 »

wieso spielst du anwalt der "jugend" und klagst alle anderen an, gestehst aber keine teilschuld ein?
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Vilo
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« Antworten #16 am: 10. Mai 2006, 07:36:55 »

Zitat von: Vilo
ich weiß, dass ich und viele in meinem alter ihr leben nicht im griff haben.
stimmt ja gar nicht jelly -^^ ich erwähnte mich ausdrücklich zuerst.
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jelly
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« Antworten #17 am: 10. Mai 2006, 21:53:10 »

in deinem post kommt aber meiner meinung nach eher raus, dass die ihr leben nicht in griff haben, WEIL andere sie so schlecht beeinflussen. so nach dem motto: die kleinen racker können nichts dafür, die anderen sind die bösen- so kommts mir rüber
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Vilo
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« Antworten #18 am: 11. Mai 2006, 08:03:00 »

Zitat von: jelly
in deinem post kommt aber meiner meinung nach eher raus, dass die ihr leben nicht in griff haben, WEIL andere sie so schlecht beeinflussen. so nach dem motto: die kleinen racker können nichts dafür, die anderen sind die bösen- so kommts mir rüber
lol
so isses doch
ich fühl mich in dieser gesellschaft net willkommen *huch* wie kommts
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Annipie
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« Antworten #19 am: 11. Mai 2006, 19:30:10 »

Mal ne Frage, warum müssen Jugendliche in unserem Alter überhaupt zu Drogen und anderen Suchtmitteln greifen??- Ich meine, es gibt keine richtig plausiblen Gründe, warum jemand Drogen nehmen sollte oder weiß ich was aus Frust/pupertärer Leichtsinn/hochgespielte Probleme wirklich zu illegaren Dingen greifen muss. Ich versteh die Menschen nicht mehr..Beklagen sich schon im Kindesalter alles is schlecht und stürzen sich in tiefe seelische Probleme und dann meist zu Drogen- was glaubt der Mensch?-Das es im Leben besser wird?- Das richtige "erwachsenen" Leben kann manchmal sogar brutaler und härter sein...
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jelly
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« Antworten #20 am: 11. Mai 2006, 20:27:48 »

zu dem drogen ding gab es doch schon mal nen thread schätzchen...

gründe können sein: (keine wertung!)
- das "verbotene" auszuprobieren
- langeweile
- einfluss von freunden
- lust durch "berichte"
- einfach lust auf was neues, was ausprobieren
- cool sein
...

im grunde kann man sagen, dass jugendliche durch ihr umfeld daran geführt werden. dennoch finde ich, sollte man stark genug sein und ja (aus überzeugung und nicht wegen dem "kick" oder sonst weswegen) bzw. lieber nein sagen können. also ist es die entscheidung der jugend selbst, nicht die der gesellschaft.

@Vilo:
wat is los?
unabhängig davon, ob du dich in der gesellschaft willkommen fühlst oder nicht, hat das wenig mit meinem post zu tun. ach und wenn dir die gesellschaft nicht passt, form sie doch so um, dass sie dir passt ;-)
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Heike
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« Antworten #21 am: 12. Mai 2006, 07:51:29 »

ich schließ mich da jelly vollkommen an - und seine gründe stimmen ja nicht nur für drogen, sie treffen auch auf das video zu. so nach dem motto? was, du hast schon mal von einem schutzgeld kassiert? cool, nächstes mal bin ich dabei...
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Netdive
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« Antworten #22 am: 28. Mai 2006, 15:31:46 »

man sollte sich aber bei diesem jugendproblem echt mal die erziehung der kinder anschauen.
als ich vor 1,5 jahren in heidelberg war, war ich mehr als überrascht das zur mittagszeit verdammt viele frauen im arbeitsfähigen alter durch die stadt rannten und shoppen gingen.
als ich mal mit meinen eltern (die in bonn und düsseldorf arbeiten) drüber gesprochen hatte, hab ich erfahren das es "drüben" fast normal ist, dass nur die Männer arbeiten und die frauen zu hause bleiben. Daraus lässt sich schlussfolgern das die kinder oft nicht in Kitas geschickt werden und so nur von der Mutter erzogen werden (das phänomen schwächt mittlerweile etwas ab, aber wenn man sich die bonner wohngegend meines vaters ansieht ist sowas kaum zu übersehen: Mütter die von früh bis abends mit ihren kindern unterwegs/zu hause sind, aber nicht gerade aufm weg zu ner kita / tagesmutter). etwas einseitig findet ihr nicht?
bei so einer art von erziehung wundert es mich nicht wenn die kinder mal eine andere "Lebenserfahrung" suchen und die außerhalb der familie

das andere extrem ist aber auch nicht so ganz astrein. Eltern die ihre Kinder so zeitig wie nur möglich (aufs alter des kindes und den tag bezogen) zur Kita bringen und so spät wie nur möglich (nur auf tag bezogen) wieder abholen, weil sie auf arbeit sind. die neue "mode" als pendler tätig zusein machts da auch nicht unbedingt besser.
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ronizzel
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« Antworten #23 am: 28. Mai 2006, 15:40:52 »

Ich finde nicht, dass man die Probleme darauf schieben könnte, dass die Kinder von den Eltern erzogen werden, denn im allgemeinen ist das ja eher der Normalfall in der Menschheitsgeschichte. Das Problem ist ja eher, dass es nicht mehr überblickbar ist, von wem man eigentlich erzogen wird, besonders wegen den medialen Fortschritten des letzten Jahrzehnts. Und das exponiert sich natürlich weiter. Vlt. entwickelt sich aber auch nur eine kollektive Intelligenz zusammen mit einer kollektiven Erziehung, mit Querdenkern, die neue Ideen haben, und leider auch Quergängern, die schnell zum Problem werden.
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Netdive
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« Antworten #24 am: 28. Mai 2006, 16:05:17 »

klar, anno dazumal war es normal das die kindern nur von den eltern erzogen wurden. wobei stimmt hier das nur??? je größer die ansamlung von menschen wurde denke ich ja, davor hat aber eigentlöich der ganze stamm die kinder erzogen und ein großteil auch die religion.

aber das problem mit den Medien ist auch massiv. wer regt die kinder an über das was sie im TV sehen nach zu denken und es zu beurteieln. wobei hier würde die frage im vordergrund stehen, wie man es ihnen überhaut so schnell wie möglich bei bringt...
zu dumm nur das da noch einiges anderes mit dran hängt, z.b. die geistige entwicklung.....
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Wuschel-Obi
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« Antworten #25 am: 04. Juni 2007, 13:44:48 »

Zitat
davor hat aber eigentlöich der ganze stamm die kinder erzogen und ein großteil auch die religion.

Das erinnert mich sehr an etwas, was ich vor kurzem gelesen habe: "Seit die Menschen nicht mehr an Gott glauben, glauben sie einfach alles." oder so in der Richtung. Wobei ich mich auch frage, warum es eigentlich nicht mehr so ist. Wieso ist Religion in der heutigen 'aufgeklärten' Zeit eigentlich so verpönt, immerhin kann sie einem Perspektiven bieten, und man hat eine Gemeinde, die sich um einen kümmert und sie lehrt einen Demut, vorausgesetzt, man geht auch etwas kritisch mit ihr um und verfällt nicht gerade in Fanatismus. Heutzutage muss da eben die "Supernanny" her, die einem auch nur erzählt, dass der Grund für Aggressionen Alkohol etc. nur der ist, dass die Jugendlichen/Kinder sich entweder nicht geliebt fühlen oder keine Grenzen gezeigt bekommen.

Was Drogen betrifft: Ich werde nie vergessen, wie der Freund einer Bekannten von mir, mich voll betrunken zugequatscht hat und meinte, sowohl die Anti-Drogen-Kampagne als auch die Pro-Drogen-Kampagne wären absoluter Unsinn und man müsse es schon selbst erfahren. Was er mir damit sagen wollte, fasste ich so zusammen: "Ich will dich ja nicht zu Drogen, drängen, aber man sollte es probiert haben."
Am nächsten Morgen konnte er sich nicht mal mehr erinnern, wie er nach Hause gekommen war, geschweige denn, dass er mir diese Predigt gehalten hatte. War schon lustig. Grinsend

Zum Thema Medien: Nicht alles in den Medien ist schlecht, man muss Kinder nur das richtige sehen lassen, wenn man sie an den Fernseher lässt. CNN hat zum Beispiel letztens gebracht, dass glaube ich in Irland zwei neue Puppen für die Sesamstraße eingeführt wurden, die gewisse Randgruppen präsentieren, dabei aber als positives Vorbild dienen sollen. Die Einzelheiten habe ich nicht ganz mitbekommen, nur dass man das in der Nahost-Variante der Sesamstrasse genauso gemacht hat, da gibt es jetzt eine arabische Puppe und eine jüdische Immigranten Puppe, um schon von vornherein den Vorurteilen, die Kinder aus ihrer Umgebung wahrnehmen, entgegen zu steuern.

(Und was macht man in Amerika? Die verbieten die Sesamstraße oder zeigen sie zu unmöglichen Tages-, äh Nachtzeiten, weil sie Ernie und Bert für ein homosexuelles Pärchen halten. Tja...)

Das Problem mit dem Medien ist nur heutzutage, dass vielleicht 99% davon Schrott sind. Und es sind nicht nur Kinder, die kritiklos mit den Medien umgehen. Mein Vater sagte letztens, dass die Juden alle Verbrecher sind (nicht einmal waren, SIND!) und fußte das auf seinem umfangreichen Wissen um die deutsche Geschichte, wegen der zu hohen Zinsen und so. Was die lieben NTV-Reportagen und was weiß ich wer noch bei Dokus über den zweiten Weltkrieg aber irgendwie immer unter den Tisch fallen lassen: Zur Zeit, als die Städtegründung begann und kaum jemand noch auf dem Land arbeiten wollte, bekamen die Leute plötzlich Angst, die Juden würden ihnen die Arbeitsplätze wegnehmen, was dann über einige Umwege dazu führte, dass die Juden keinen Gewerkschaften beitreten durften, und daher keine finanzielle Absicherung hatten. Der Einzige Weg, war also sparen und die hohen Zinsen mit denen sie das finanzierten, waren staatlich legitimiert.
Das traurige daran nur ist, dass diesen Fakt kaum jemand kennt, der nicht danach sucht, oder sich intensiver damit beschäftigt.

Genau wie einige Leute, die ich kenne, meinten, dass in allen arabischen Ländern nur Terroristen leben würden, weil Anschläge und Kriege auch das Einzige sind, das einem in den Medien präsentiert wird.
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« Antworten #26 am: 10. Oktober 2007, 20:33:56 »

Also das Video ist echt Hamma ich bin sprachlos... Das so was in Berlin passiert gut aber in Köln wo man es nie erwarten würde. Ich höre selber gerne Rap aber auf sollche massiven Idden würde ich nicht kommen. Leider kann man dagegen nichts machen...
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