Lodel
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« am: 18. Mai 2006, 16:50:53 » |
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Immer mal wieder wird darüber diskutiert, ob man mit der Schule nicht erst später, sprich 8 Uhr, beginnen soll. Bekanntlich gibt es jede Menge Gründe, die dafür sprechen, und ungefähr genauso viele dagegen. Eine Mehrheit der Lehrerschaft hat sich nun unlängst dafür ausgesprochen, diesen Gedanken zumindest einmal ernsthaft zu verfolgen. Dabei soll es nicht so sein, dass einfach alles eine halbe Stunde nach hinten verschoben wird und fertig. Vielmehr will man bei dieser Gelegenheit über eine sinnvolle Änderung der Organisation von Unterrichtsstunden und Pausen nachdenken. Auf der Homepage sind jetzt die ersten Ergebnisse dieser Überlegungen veröffentlicht. Hier im Board können Argumente Pro und Kontra diskutiert werden, Meinungen geäußert und Verbesserungsvorschläge abgegeben werden. Alternativ kann man dies auch per Kontaktformular tun. Später wird es eine Abstimmung unter Schülern, Eltern und Lehrern geben. Um dieser nicht vorzugreifen, habe ich das Thema bewusst nicht als Umfrage gestartet. Also, äußert euch - aber bitte sachlich und niveauvoll. Auch Eltern und Lehrer sind zum Mitmachen - nicht nur mitLESEN  - aufgerufen. Dazu ist eine (unkomplizierte) Anmeldung erforderlich.
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KleinAlex
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« Antworten #1 am: 18. Mai 2006, 17:21:08 » |
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Hm, also ich find das nicht gut mit den Doppelstunden im Bündel. In der Sek. II hat man ja sowieso fast in jedem fach eine Doppelstunde. Ich zumindest brauch die Pausen dazwischen. Und die Variante mit den 50 Minuten Pause zwischendrin halte ich auch nicht für gut. Ich glaub, die meisten würden dann lieber auf 20 oder 30 Minuten Pause verzichten, um eher wieder nach Hause gehen zu können.
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 ich liebe die liebe, die liebe liebt mich. und die, die ich liebe, die liebt auch mich! 
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Lodel
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« Antworten #2 am: 18. Mai 2006, 17:26:42 » |
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Und die Variante mit den 50 Minuten Pause zwischendrin halte ich auch nicht für gut. Ich glaub, die meisten würden dann lieber auf 20 oder 30 Minuten Pause verzichten, um eher wieder nach Hause gehen zu können. Das ist auch ein logistisches Problem: Die 50 Minuten (am Stück oder geteilt) braucht man mindestens, um die Schulspeisung abzuwickeln.
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Annipie
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« Antworten #3 am: 18. Mai 2006, 17:29:50 » |
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Also später ja, aber dann auch die ganzen sinnlosen großen Pausen weg- das stört irgendwie-mal 15, dann 10, dann 25 und 30 hm das is irgendwie mist, aber wie soll man das dann mit dem essen regeln, naja is nicht so ganz einfach, aber später nach hause- das will ich auch nicht, da bin ich lieber die erste stunde nicht leistungsbereit und schlaf halt noch weiter in der schule  - stört auch keinen^^
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Es gibt erfülltes Leben Trotz vieler unerfüllter Wünsche Bonhoeffer
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rotspecht
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« Antworten #4 am: 18. Mai 2006, 17:36:44 » |
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Letztendlich finde ich es gut später anzufangen. Und das Argument später aus der Schule zu kommen ist auch, meiner Meinung nach, unwichtig. Wir fangen 30 Minuten später an, hören aber nur 15 Minuten später ab.
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Lodel
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« Antworten #5 am: 18. Mai 2006, 17:37:19 » |
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Also später ja, aber dann auch die ganzen sinnlosen großen Pausen weg- das stört irgendwie-mal 15, dann 10, dann 25 und 30 hm das is irgendwie mist, aber wie soll man das dann mit dem essen regeln, naja is nicht so ganz einfach, aber später nach hause- das will ich auch nicht Haste dir's denn mal richtig angeguckt: Die "sinnlosen Pausen" sind fast alle weg, und trotz 30 min. späterem Beginn ist nur max. 15 min. später Schluss. Wenn das nicht effektiv ist. ...da bin ich lieber die erste stunde nicht leistungsbereit und schlaf halt noch weiter in der schule  - stört auch keinen^^ Hehe, bitte nur ernstgemeinte Beiträge, ja?
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rotspecht
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« Antworten #6 am: 18. Mai 2006, 18:10:55 » |
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Also später ja, aber dann auch die ganzen sinnlosen großen Pausen weg- das stört irgendwie-mal 15, dann 10, dann 25 und 30 hm das is irgendwie mist, aber wie soll man das dann mit dem essen regeln, naja is nicht so ganz einfach, aber später nach hause- das will ich auch nicht Haste dir's denn mal richtig angeguckt: Die "sinnlosen Pausen" sind fast alle weg, und trotz 30 min. späterem Beginn ist nur max. 15 min. später Schluss. Wenn das nicht effektiv ist. Sag ich doch ;-)
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Heike
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« Antworten #7 am: 18. Mai 2006, 18:18:09 » |
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ich persönlich spreche mich sehr für doppelstunden aus - gerade jetzt in der sek II merkt man, dass eine einzelstunde ein witz ist. deswegen: pro dem "zusammenhängenden denken"! ich finde eine große mittagspause sehr sinnvoll, andere länder machens vor: entspannen, mal ne runde irgendwo hinsetzen ohne jede minute auf die uhr zu gucken und dann mit neuer energie in das letzte drittel/ die zweite hälfte starten. sehr zu empfehlen! mir persönlich ist es schnuppe, wann ich anfange, die halbe stunde macht es dann, meiner meinung nach, auch nicht. und später anzufangen verschiebt das ganze nur sinnlos nach hinten, ich merke ja jetzt schon,dass ich die aufgaben nachmittags kaum schaffe. und wer würde im gegenzug schon trotzdem um sechs aufstehen, um hausaufgaben zu machen? und ich fänd es auch wirklich nicht schlecht, fächer gleicher coleur zu häufen, sodass man eben einen sprachentag hat, einen naturwissenschaftlichen und so weiter. das macht die mentale und praktische vorbereitung auf den nächsten tag einfacher und man muss (wie bereits erwähnt) nicht so viele verschiedene bücher tragen.
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Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich ein Teddy, was Liebe wirklich heißt: nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird. (Jim Nelson)
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Worm
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Worm - besser kann ich's auch nicht!
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« Antworten #8 am: 18. Mai 2006, 18:23:22 » |
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also ich bin dagegen an einem tag 4 stunden russisch und noch 3 stunden englisch zu haben....das wäre ja die hölle....ich kann sprachen nich leiden...also ich bin auf alle fälle für gemixten unterricht und naturwissenschaften und sprachen an einem tag...ansonsten find ich die idee nich schlecht nur das ich schon ganz gern so ein bissl pause zwischen den doppelstunden haben würde um mal etwas zu trinken... das hät sich natürlich erledigt, wenn man im unterricht trinken dürfte.....und 8 uhr anfangen find ich auch gut...also ich bin im großen und ganzen dafür 
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Heike
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« Antworten #9 am: 18. Mai 2006, 18:24:33 » |
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as hät sich natürlich erledigt, wenn man im unterricht trinken dürfte.... bei welchem lehrer darf man denn heutzutage nicht mehr? hm... mir fällt keiner ein.
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Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich ein Teddy, was Liebe wirklich heißt: nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird. (Jim Nelson)
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Worm
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Worm - besser kann ich's auch nicht!
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« Antworten #10 am: 18. Mai 2006, 18:31:09 » |
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mh ich sag nix dazu
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Lodel
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« Antworten #11 am: 18. Mai 2006, 18:46:37 » |
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as hät sich natürlich erledigt, wenn man im unterricht trinken dürfte.... bei welchem lehrer darf man denn heutzutage nicht mehr? hm... mir fällt keiner ein. Bitte hierzu bei Bedarf ein neues Topic eröffnen! Aber wenn wir schon dabei sind: Auf http://www.trinken-im-unterricht.de/ gibt's auch Tipps für Lehrer...  Zurück zum Thema: Ich würde auch eher für einen Mix plädieren. Durch die Doppelstunden hätte man trotzdem nur 3-4 Fächer am Tag - das entlastet Kopf und Schultasche.
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Mr.Anderso/|/
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« Antworten #12 am: 18. Mai 2006, 19:15:44 » |
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Also mir würde Variante 2 eher zusprechen. 50min Pause halte ich für zuviel, da der Mehrzahl der Schüler in Freistunden schon langweilig wird... Also wie gesagt - Variante zwei, jedoch mit kleinen Änderungen: Ich würde die erste 25min Pause auf 10min kürzen und dafür 15min später in die Schule gehen...selbst 8:00 beginn finde ich zu früh. Der Blockunterricht ist ebenso eine sehr gute Idee, gerade in Fächern, wie Deutsch macht das eine Menge Sinn...in Mathe könnte man die 1,5h nutzen, um große Aufgabenkomplexe zu lösen, welche unter Hilfestellung von Lehrer und evtl. sehr guten Schülern beweltigt werden können. Ich denke eine so tiefgreifende Änderung bringt im Vordergrund die jeweiligen Vorteile und im Hintergrund ist Abwechslung immer etwas Gutes! Allerdings ergibt sich daraus für mich die Erkenntnis, dass 5min für den Wechsel zwischen den Gebäuden für die Lehrer sehr stressig enden würde, was sich wieder evtl. in Verspätung auswirken kann...somit hat man nichtmehr die Möglichkeit Absprachen VOR dem Unterricht mit dem jeweiligen Fachlehrer zu treffen. Außerdem könnte es sich auf Dauer allgemein auf den Gemütszustand auswirken, wobei ich dabei keinem etwas unterstellen will! Ich jedenfalls kann beim ersten Gedanken größtenteils nur Pro-Argument für die Neuorganisation finden...der einzigste Nachteil wäre seitens der Lehrer: die rel. kurzen Pausen. Soweit mein erster Gedanke...wird im Laufe der Tage noch etwas hinzukommen - so denke ich jedenfalls 
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MyBrain
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« Antworten #13 am: 18. Mai 2006, 19:16:53 » |
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Also ich find die Idee echt toll, alleine schon deswegen weil ich mit einer halben Stunde mehr morgens echt gut dran wäre... Wenn wir mal die 1. ausfall haben oder so... dann kann ich auch immer ne halbe stunde später aufstehen und bin dann viel wacher... Das ist sehr angenehm, also deswegen find ich die Idee 8.00 anzufangen echt gut... ich find allerdings variante 2 besser... 50 minuten pause klingt zwar ganz cool und ich würd die auch gern haben, aber wenn ich dann nachdenke was ich in der zeit machen soll fällt mir nichts tolles ein... deswegen fänd ich die variante 1 im moment noch etwas blöd... joa und ansonsten wie worm schon gesagt hat fänd ichs auch die hölle auf erden wenn ich ne blockstunde latein hätte und dann noch englisch oder deutsch... ganz ehrlich da würde ich komplett austicken... ich halt 1 stunde schon kaum aus... aber dann nichmal ne pause, wär für mich unzumutbar  ... deswegen ne doppelstunde latein wär ok, aber bitte bitte keine blockstunde latein... also kurz: verschiedene fächer typen am tag, nicht nur sprachen, sondern zwischendurch auch mal ne naturwissenschaft...
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Lodel
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« Antworten #14 am: 18. Mai 2006, 19:32:52 » |
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Allerdings ergibt sich daraus für mich die Erkenntnis, dass 5min für den Wechsel zwischen den Gebäuden für die Lehrer sehr stressig enden würde, was sich wieder evtl. in Verspätung auswirken kann... Danke, dass du um das Wohl der Lehrer besorgt bist  . Du hast völlig recht. Deshalb sollten solche Wechsel in 5-min-Pausen auch die absolute Ausnahme sein, am besten gar nicht vorkommen. Durch die Doppelstunden wird das Problem möglicherweise auch etwas entschärft. An die praktische Umsetzung dieses Vorsatzes wage ich aber im Moment noch nicht zu denken...
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