Tim
Initiativgruppe
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« am: 08. Oktober 2006, 07:51:48 » |
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In Amerika scheint es gerade eine interessante Diskussion darüber zu geben, ob und wie lange Schüler nachmittags über Aufgaben für die nächste Unterrichtsstunde brüten sollen. Artikel vom ZDF: Ein Schülerleben ohne Hausaufgaben? Was sich viele Kinder sehnlichst wünschen und Erwachsene gar nicht vorstellen können, wird in den USA derzeit heftig diskutiert: Sollten Lehrer ihren Schülern weniger oder gar keine Hausaufgaben mehr aufgeben?... http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/12/0,3672,3983820,00.htmlWann und in welchem Umfang findet ihr Hausaufgaben sinnvoll?
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Love it, change it, leave it!
contra aquam remigare
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MyBrain
Politik AG
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« Antworten #1 am: 08. Oktober 2006, 10:11:09 » |
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ich mach ja auch nicht gern hausaufgaben, aber es wäre doch undenkbar die abzuschaffen, weil dann alles was in den hausaufgaben als stoff dran kommt auf den unterricht umgewelzt werden müsste, somit würde in den stunden viel zu viel zeit vergehen und der unterrichtsstoff für das schuljahr wäre doch niemals zu schaffen... jaja, die ammis sind halt spinner...
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Anna
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kugelschreiberkünstlerin durch schockinszenierung
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« Antworten #2 am: 08. Oktober 2006, 10:23:33 » |
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Hausaufgaben sind schon nicht so dumm. In den kleineren Klassen ist es auch sinnvoller Hausaufgaben als Plficht auszugeben, weil sonst die Entwicklung zum Schüler mit Eigenverantwortung zum Lernen nicht passt. Meine Mathelehrerin (Frau Kunick) handhabt das bei uns sinnvoll. Sie gibt uns welche auf. Wer die macht macht sie und wer nicht, der eben nicht. In der nächsten Stunde werden die Hausaufgaben in den meisten Fällen kontrolliert, meist muss sie auch jmd. an der Tafel vorrechnen. Die Leute, die der Meinung sind, dass sie das eh alles können müssten das ja dann an der Tafel auch hinbekommen... naja, die kommen dann eben auf ihre Kosten, wen dem nicht so ist. Ich seh Hausaufgaben in den meisten Fächern auch als reine Übungssache, was schon sinnvoll ist, weil im Unterricht einfach Stoff vermittelt wird, zu Hause wird geübt oder eben nicht. Ich kann auch selber einschätzen, welche Hausaufgaben ich mache und welche nicht und wenn ich keine Lust habe, dann löse ich das Problem schon irgendwie. Dass manche Lehrer dann anfangen 6en zu verteilen, obwohl sie immer rumtönen, dass wir alt genug sind und dass hier eh alles freiwillig ist, ist dann schon ziemlich widersprüchlich. Unfair den Schülern gegenüber ist, wenn die Lehrer ihre Stunden so knapp planen, dass die Zeit dann nicht mehr hinhaut, weil es beispielsweise Fragen gab und die Aufgaben die nicht geschafft worden sind einfach als Hausaufgaben aufgegeben werden. Da reißt mir der Geduldsfaden, weil mir das Nachmittags Zeit nimmt, die ich an manchen Wochentagen einfach nicht habe. Gerecht wiederrum ist das, wenn die Klasse (bei uns ist das extrem) nicht zur Ruhe kommt - am Anfang, wie währen der Stunde - dann ist es gerechtfertigt einfach da war nicht geschafft worden ist, als Hausaufgaben aufzugeben. Dass sie viele über den rießigen Umfang der Hausaufgaben beklagen... da kann ich nicht mitgehen. Man muss halt entscheiden, was man macht und was nicht und wenn man der Meinung ist alles zu machen, muss man sich die Zeit eben nehmen. Kompromisse finden. (Ich hab das mittlerweile auch getan und einfach mein Training 2mal die Woche gekillt)
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Gewalt ist die niederste Form zur Unterdrückung der Opposition.
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flix
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« Antworten #3 am: 12. Oktober 2006, 16:12:37 » |
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Schule ohne Hausaufgaben, mhhh. Nicht schlecht. Ich muss zugeben, meine Hausaufgaben habe ich meist erst in der Pause vor dem Unterricht gemacht. Zumindest in den (für mich) nicht so wichtigen Fächern. Trotzdem finde ich sie wichtig. Mit einer gewissen Betreuung, vorallem in kleinern Klassen, wäre es natürlich noch besser, denn man kann nur üben was man auch versteht.
Eins macht mich aber stutzig: "Da ist es sinnvoller, dem Kind Zeit für Freizeitbeschäftigungen wie Rad fahren, basteln und musizieren zu lassen" (ZDF Artikel)
Ich kenne nicht viele Kinder die in den USA Rad fahren^^ Und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, wer weniger Freizeit hat, verbringt sie sinnvoller.
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STS
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« Antworten #4 am: 13. Oktober 2006, 23:32:56 » |
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Es ist hier etwas anders mit den Hausaufgaben als in Deutschland. Hier dienen sie meist dazu Unterrichtsmaterial zu erarbeiten, vervollständigen, bestimmte Dinge rauszusuchen. Gerne nimmt die Hausaufgabengeschichte mehrer Stunden in Anspruch (mein Rekord liegt bei 4 Stunden). Wenn man um 4 zu Hause ist und eventuell auch noch anderen Pflichten nachgeht, kann sich jeder ausrechnen, dass man vor 10 / 11 nicht fertig ist...
In Deutschland ist es prinzipiell so wie Anna es beschrieben hat.
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Der René
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« Antworten #5 am: 15. Oktober 2006, 00:58:17 » |
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ich glaub ich mach momentan mehr hausaufagben als zu meiner schulzeit  jeder schueler ist ein anderer Lerntyp und kommt anders mit dem zu lernenden klar... meistens sind hausaufgaben ein notwendiges uebel, gegeben dem Fall, dass schueler sich aber selbststaendig im fuer sie notwendigen Rahmen ihr Wissen festigen und ergaenzen waeren Hausaufgaben natuerlich unnoetig 
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Heike
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« Antworten #6 am: 24. Oktober 2006, 09:34:53 » |
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Gerne nimmt die Hausaufgabengeschichte mehrer Stunden in Anspruch (mein Rekord liegt bei 4 Stunden). aha... das ist aber hier auch nicht anders, oder ich mache etwas falsch. für mich sind hausaufgaben nicht nur die, die eine seite und nummer im lehrbuch haben, sondern auch ganz allgemeine dinge wie (vor allem!) unterrichtsnachbereitung. dass man das natürlich nicht immer im vollen umfang schaffen kann, ist klar, jedoch sind es oftmals mehr als vier stunden.
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Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich ein Teddy, was Liebe wirklich heißt: nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird. (Jim Nelson)
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flix
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« Antworten #7 am: 27. Oktober 2006, 12:39:21 » |
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Also ich muss sagen in den Staaten kommt es immer auf die Kurse drauf an. In einem leichten Mathekurs hatten wir 50 Aufgaben auf, für den nächsten Tag versteht sich^^, das war reine Schreibarbeit. Und wenn du die Aufgaben nicht hattest bekamst du 0 Punkte und fertig. Wenn du sie aber hattest, konntest du sogar mit den schlechtesten Prüfungsnoten auf ein B- kommen. Also wirklich fragwürdig. Und neuen Unterrichtsstoff erarbeitest du dir hier auch meist, zumindest in ge, bio etc... @ heike, ich finde es immer interesant, wie viel Zeit wer für die Schule nach der Schule investiert, ich muss eingestehen, das es bei mir nie sehr viel war^^ (lehrer werden es sicher bestätigen  )
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skater
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« Antworten #8 am: 28. Oktober 2006, 17:40:57 » |
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ohne hausaufgaben zu leben, könnte ich mir schon vorstellen. ... na gut ganz ohne hausaufgaben wäre es auch blöd. außerdem muss der hausaufgabenstoff dann in der schule abgearbeitet werden und da kommt doch am ende das selbe raus. aber wenn es über die ferien keine hausaufgaben geben würde wäre schon schön, denn die ferien sind doch zum erholen da und nicht zum hausaufgaben büffeln.
@ sts: mein rekord liegt bei 6 stunden hausaufgaben
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Der René
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« Antworten #9 am: 28. Oktober 2006, 21:56:06 » |
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oder ich mache etwas falsch richtig 
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Heike
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« Antworten #10 am: 28. Oktober 2006, 23:04:14 » |
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@ sts: mein rekord liegt bei 6 stunden hausaufgaben wie krank ist das denn? ich zähle doch nicht, wie lange ich sitze... nur um dann zu sagen: "mein rekord liegt bei x stunden" ... generell würde ich sagen, dass hausaufgaben essentiell sind, denn sie bringen dem schüler bei, selbstständig wissen zu erarbeiten.
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Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich ein Teddy, was Liebe wirklich heißt: nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird. (Jim Nelson)
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