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Autor Thema: Die Zukunft  (Gelesen 1759 mal)
Tim
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« am: 19. November 2006, 17:13:11 »

Ein vielseitiges Thema. Und voller Unbekannten. Da lässt sich über vieles reden.

Was macht euch Sorgen, wenn ihr an die kommende Zeit denkt?
     Arbeitsplatz? Armut? Klimawandel? Krieg?

Wie plant ihr eure Zukunft?
     Was wollt ihr werden? Familie und/oder Karriere?

Was wird es in Zukunft schönes geben?
     für alle etwas wissenschaftlich interessierten, gut gemacht: http://www.3sat.de/nano/experiment-zukunft/frames.html
     Was davon haltet ihr für sinnvoll und realistisch?

Falls die Menschen nicht nur in den Tag hinein leben, sondern die Zukunft sie beschäftigt,
könnte es ja auch viele Beiträge geben... (die dann in Unterthemen zu gliedern sind)
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contra aquam remigare
Anna
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kugelschreiberkünstlerin durch schockinszenierung


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« Antworten #1 am: 19. November 2006, 19:51:03 »

Zukunft ist eine Lücke, die man in der Gegenwart lässt, damit sich in ihr das Neue, nicht Vorhersehbare einnisten kann. Das sind Momente radikaler Gegenwart.
Ich denke nicht mehr über die Zukunft nach, nicht mehr als solches. Klar hab ich Träume - niemand sollte jemals aufhören zu träumen - aber ich rede dabei nicht von der Zukunft.
Ich will auch nicht darüber nachdenken ? Was hab ich denn bitte davon ? Sie bringt mir eh nicht haargenau das was ich möchte.
Klimawandel ist mir ehrlichgesagt egal, ob ich am einem Blitzschlag sterbe, mich ein Hurrikan durch die Gegend schleudert, ein Auto überffährt oder ich an einer Krankheit oder des Natürlichen sterbe ist mir egal. Wenn ich einwas gelernt habe für mich, dann ist es so intensiv wie möglich zu leben und möglichst wenige Handlungen zu bereuen, nur so überlebt man geistig und seelisch, was körperlich passiert ist reiner Exzess. Das ganze Leben ist ein Exzess.
Ich weis, dass das hier nicht das ist, was du hören willst.
Aber die Frage nach einem Arbeitsplatz stellt sich mir, wenn ich mir einen suchen muss. Ich bin zu jung um am Arbeitsmarkt was ändern zu können. Ich kämpfe auch nur für das, worin ich einen Sinn sehe.
Im Grunde für meine Zukunft, aber vordergründig um mein Leben auszufüllen.
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Gewalt ist die niederste Form zur Unterdrückung der Opposition.
ronizzel
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« Antworten #2 am: 19. November 2006, 20:17:49 »

Vergangenheit ist die Konstante, Zukunft die Variable und Gegenwart der einzige Parameter an dem wir drehen können.
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Heike
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« Antworten #3 am: 19. November 2006, 21:05:10 »

ähnlich sehe ich das auch - aber indem ich meine gegenwart forme, kann ich mir auch meine zukunft schaffen. wenn ich allerdings so drüber nachdenke, was ich für konkrete ziele habe, wird mir mulmig zumute, weil davon sowieso nicht die hälfte so werden wird wie ich möchte...

also denke ich, dass die sinnvollste variante, etwas für die zukunft zu tun, ist, möglichst viel aus dem moment zu machen und keinen tag zu verschlafen.
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herr ott
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« Antworten #4 am: 20. November 2006, 06:39:45 »

ihr werdet euch in der zukunft ärgern wenn ihr euch die gegenwart mit zuvielen gedanken und ängsten um die zukunft vermiest. hin und wieder einen blick auf das ziel werfen aber hauptsächlich jeden tag geniessen!
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Annipie
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« Antworten #5 am: 20. November 2006, 09:21:40 »

So jetzt kommt der Christ Zwinkernd- Gott wird mir schon mein morgen geben..
Wenn ich mir über die Zukunft Gedanken machen würde, dann könnt ich mich ja täglich fragen, warum ich eigentlich lebe. Träume sind das wichtigste im Leben, nur sie erhalten uns am Leben!!!
Ich träume mein Leben, aber ich weiß, dass es nicht so kommen wird, wie in meinen Träumen, dann wäre es ja langweilig, aber man versucht doch, das best mögliche draus zu machen.
Klar sehe ich mich als Bundespräsidentin von Deutschland und klar habe ich sechs Kinder, ein geiles Haus, nen tollen Mann und viel Kohle- aber mal im ernst- das passiert ja nicht wirklich, also nicht drüber nachdenken und erst einmal den Moment genießen. Vielleicht auch ein wenig- genieße jeden Tag deines Lebens so, als wäre es dein letzter und da is num mal kein Platz für Zukunftsängste Zwinkernd. Ich versuche zumindest weniger nachzudenken.
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Hans Oberlander
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« Antworten #6 am: 21. November 2006, 16:31:50 »

Es wird ein Krieg kommen oder die Erde an einer enormen Naturkatastrophe leiden.

Die Frage ist nicht ob, sondern wann.

Sonst kann man gut planen und leben.

Gott ist tot und macht meine Zukunft auch nicht besser. Wer an so was glaubt, braucht es auch wirklich.

Und wer nur für den Moment lebt ist genauso arm dran.
Man soll nicht immer nur an das Heute sondern auch an das Morgen denken. Und die Zukunft kommt, also sollte man erstmal mit dem zufrieden sein was man hat und versuchen das Beste aus seinem Leben zu machen.

Die Zeiten werden sich ändern, die Menschen nicht. Es wird schlimmer und entweder die Gesellschaft vernichtet sich selber, oder es kommt ein Krieg, wobei mir der Krieg lieber wäre, würde wenigstens wirtschaftlichen Aufschwung und Erneuerung der Gesellschaft bedeuten.

Denn ein neues System bietet neue Möglichkeiten.
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ronizzel
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« Antworten #7 am: 21. November 2006, 22:15:33 »

Hast du den Zarahustra gelesen? Ich stimm dir zu: Gott ist tot. Und der Mensch muss sich selber überwinden. Aber bitte nicht missverstehen wie bereits geschehen.
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Annipie
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« Antworten #8 am: 22. November 2006, 09:10:10 »

Antichristen-.- -ich hab mich och ein ganzes Wochenende mit dem Antichrisen beschäftigt und ich bin trotzdem kein Antichrist geworden-.-..
Welch Toleranz-.-
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Worm
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« Antworten #9 am: 22. November 2006, 11:06:00 »

wir sind tolerant ann, denn wären wir das nich würden wir nich nur schreiben, dass gott tot is und naja wir glauben nich verstehen können, sondern würden zu dir kommen und dich "verprügeln" (ein bissl übertreiben)....toleranz bedeutet andere ansichten zu akzeptieren aber dewegen nich gleich, dass man sie gut heißen muss.....
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Heike
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« Antworten #10 am: 22. November 2006, 12:12:54 »

"antichrist" ist so ein unschönes wort. ich denke, wer an gott glaubt und dass aus eigener überzeugung und nicht aus traditionsgründen, der soll schön weitermachen, das respektiere ich auch. zwar bezeichne ich mich als atheist, aber deswegen müssen das andere ja nicht.

und hans: ich weiß ja nicht, wer so krank ist, dass er sich auf einen krieg freut... wenn ich an krieg denke, kommen mir zuerst die menschen in den kopf und nicht die wirtschaft!

und ich denke, man sollte schon für den moment leben und nicht immer nur an morgen denken, denn dann verpasst man die gegenwart. das geht mir schon häufig genug so. dass man dabei nicht seine persönlichen ziele und wünsche ausklammern sollte, versteht sich meiner meinung nach von selbst.
und wenn ich mir immer vor augen halten würde, dass morgen der dritte weltkrieg ausbrechen könnte und dann aus lauter angst und vorhersehung meine zukunft nicht planen würde, könnte ich ja gleich einpacken. denn dieser krieg könnte genauso gut noch 500 jahre auf sich warten lassen oder ich könnte morgen von einem irren erschossen werden... also die logik zieht schon mal gar nicht.
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ronizzel
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« Antworten #11 am: 22. November 2006, 15:03:42 »

Eigentlich hat die Geschichte schon oft genug bewiesen, dass Kriegssehnsucht ganz schnell in Elend und Not umschlägt wenn es dann soweit ist, daher weiß ich nicht so recht wie man zu dieser Meinung kommen kann.
Aber Gott ist tot, er hat ein Schlaganfall gekriegt, er hat die Kontrolle verloren. Und trotzdem brauchen wir ihn noch immer. Alleine um unsere Existenz zu begründen.

Der Mensch muss sich selber verändern. Das heißt nicht dass er Teile seiner Gesellschaft durch Kriege vernichtet, die er für schlecht hält oder um eine übersichtlichere Lage zu schaffen. Wenn man zu viel Computer spielt kann man zu dem Schluss kommen dass das funktioniert, aber in Wahrheit ist das einzige was wir haben unser Humanpotential. Unsere Kreativität, unser Streben nach Unendlichkeit führt dazu das wir von Natur mehr wollen als Essen, Schlafen und uns fortpflanzen.

Die Zeit ist gekommen, dass etwas verändert wird. Unser Planet wird es nicht mehr lange ertragen. Anders: Unser Planet wird es nicht mehr lange schaffen in einem Gleichgewicht zu existieren, der es uns ermöglicht auf ihm weiterzuleben. Die Erde können wir nicht so einfach zerstören, aber uns selbst.
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Heike
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« Antworten #12 am: 22. November 2006, 17:00:41 »

das gibt es diesen hübschen slogan: "save the planet, kill yourself" - rufst du dazu auf, ronizzel? ^^
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Annipie
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« Antworten #13 am: 22. November 2006, 17:22:08 »

tolerieren heißt, dass man andere Menschen mit diesem glauben auch in ruhe lässt und sie nicht ständig beschimpft ( war ja auch nicht auf Ronny bezogen). -sinnlose Debatte -ihr Ungläubigen Zwinkernd..
Vielleicht ist Zukunft aber auch die Hoffnung auf das kommende bessere. Mal im ernst, wer sagt sich denn nicht ständig, dass es gaaanz bestimmt bald besser wird und das man ändern wird- so und wie oft trifft das nun wirklich im Leben zu?
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ronizzel
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« Antworten #14 am: 22. November 2006, 17:23:39 »

Nein, Heike, ich möchte das wir unser Potential nutzen, um es zu schaffen den Planet vor uns zu retten. Das größte Problem liegt daran dass wir uns dazu als eine Menschheit begreifen müssten, die leider noch nicht existiert. Nur als Verursacher von Problemen, als Masse die sich ihrer Taten nicht bewusst ist. Wie Schmarotzer die ihren Wirt von innen heraus zerstören. Die Evolution hat auch bei Ihnen nach und nach Mechanismen entwickelt, die dazu führen dass es Bakterien gibt, die lebenslang in ihrem Wirt leben und möglicherweise sogar für ihren Wirt nützlich sind.

Unsere Probleme durch die Evolution lösen zu lassen wäre dasselbe wie wenn wir es Gott tun lassen würden. Wir sollten besser schnell und selber handeln, und man braucht sich nur all die Ideen anschauen, die nur aufgrund von Pessimismus und Bürokratie nicht ausgeführt werden. Es kein gibt kein Universalrezept um das Klima zu retten, man muss viele versch. kleine Dinge tun die zusammen und bei allen großes bewirken, sprich wir müssen unseren Lebensstil von grundauf überdenken.

Eine nette Geste wäre es z.B. das in unserer Konsumgesellschaft vollkommen unnötige Weihnachten umzupolen zu einer Zeit im Jahr, in der wir nur an unsere Lebensgrundlage denken und ökologisch handeln, in der wir jeden unserer Schritte überdenken und uns dann unter dem Weihnachtsbaum freuen, dass es etwas so schönes wir das Biosystem unserer Erde geben kann.
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