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Autor Thema: Die Zukunft  (Gelesen 1769 mal)
Hans Oberlander
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« Antworten #15 am: 22. November 2006, 18:00:02 »

Zitat
Wenn man zu viel Computer spielt kann man zu dem Schluss kommen dass das funktioniert, aber in Wahrheit ist das einzige was wir haben unser Humanpotential.
Haha, ich verbeuge mein Haupt vor dir Oh Allwissender.

Und wer an Gott glauben musst, braucht ihn auch. Wer schlichtweg denkt Gott löst seine Probleme, braucht den Gott auch. Aber vllt hilft es ja manchen ihr erbärmliches Leben zu meistern. Durch Gott wird auch nichts besser.


Zitat
Eine nette Geste wäre es z.B. das in unserer Konsumgesellschaft vollkommen unnötige Weihnachten umzupolen zu einer Zeit im Jahr, in der wir nur an unsere Lebensgrundlage denken und ökologisch handeln, in der wir jeden unserer Schritte überdenken und uns dann unter dem Weihnachtsbaum freuen, dass es etwas so schönes wir das Biosystem unserer Erde geben kann.
Haha , so ein Schrott.

Hoffnung ist der erste Schritt auf der Strasse der Verzweiflung.
Und wer nur im heute lebt hat schon verloren.
Ich sag nur: "Wunderland ist abgebrannt" (Der Titel ist hundertmal besser als dessen mehr als bescheidener Inhalt).
Man muss immer für morgen planen, und immer sehen was morgen einmal sein wird. Wenn ich nur draufzu lebe, so wie es jemand macht der nur heute und hier lebt, werde ich nicht sehr viel Erfolg haben.

Wie man die Zukunft meistern kann, dafür gibt es kein Universalrezept, aber folgende Dinge sind wichtig:

Strebsamkeit
Zufrieden sein mit dem was man hat
Leistungswillen
Ehrgeiz
in die Zukunft denken
seine Wurzeln nicht vergessen

und vor allem: Sich immer selbst treu bleiben.
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Heike
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« Antworten #16 am: 22. November 2006, 18:11:25 »

Zitat von: Hansi
Und wer an Gott glauben musst, braucht ihn auch. Wer schlichtweg denkt Gott löst seine Probleme, braucht den Gott auch. Aber vllt hilft es ja manchen ihr erbärmliches Leben zu meistern. Durch Gott wird auch nichts besser.
ich finde es ziemlich gewagt von dir, gläubige als erbärmlich abzutun. man muss nicht an gott glauben, aber die, die es tun, fühlen sich dadurch besser, und darauf kommt es an - dass man etwas findet, an dem man sich festhalten kann.

Zitat
Hoffnung ist der erste Schritt auf der Strasse der Verzweiflung.
wo hast du das denn gelesen? auf dem philosophie-abreiß-kalender? denk am besten selbst nach und guck nachher noch einmal, was du geschrieben hast... ich weiß nicht, in welcher form hoffnung zur verzweiflung führt.

Zitat
aber folgende Dinge sind wichtig:

Strebsamkeit
Zufrieden sein mit dem was man hat
meinst du nicht, dass sich das beißt? ....
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Lange bevor ich erwachsen wurde,
lehrte mich ein Teddy,
was Liebe wirklich heißt:
nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird.
(Jim Nelson)
Hans Oberlander
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« Antworten #17 am: 22. November 2006, 18:27:55 »

Was sollte sich da beißen?

Man sollte einerseits zufrieden sein mit dem was man hat, damit sollte man nicht neidisch sein.
Doch mal sollte seine Ziele auch durch Strebsamkeit erreichen können, ich beziehe mich nicht nur auf materielle Dinge. Nach dem Motto "Mir reicht das was ich jetzt habe, wenn ich mal was besseres brauche, erreiche ich es"

Ich besitzte keinen Philisophie-Abreiss-Kalender, wo kämen wir da hin. Bin ich etwa son langhaariger, flohbefallener Bombenleger?

Ihr bin zwar nicht sooo viel älter als ihr, aber viele Dinge werdet ihr erst später verstehen, wenn ihr sie gesehen habt. Mit 16/17/18 kann man das von keinem Erwarten.
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Mr.Anderso/|/
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« Antworten #18 am: 23. November 2006, 14:18:38 »

Zitat
Ihr bin zwar nicht sooo viel älter als ihr, aber viele Dinge werdet ihr erst später verstehen, wenn ihr sie gesehen habt. Mit 16/17/18 kann man das von keinem Erwarten.
Mhmm...wie war das mit "Oh Allwissender".
Man, hab ich ein verrenkten Hals, wenn man soweit zu dir rauf schauen muss :/
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Yeti
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« Antworten #19 am: 23. November 2006, 23:51:14 »

Ich hab ehrlich gesagt "Zarathustra" nicht ausgelesen und ganz ehrlich: aus Prinzip nicht. Wenn ich mir selbstverliebte Philosophenfuzzis -wie es Nietzsche und Schopenhauer zweifelsohne waren- angucke, frage ich mich ernsthaft, was mir deren Weisheiten für die Zukunft dieser bekloppten Welt bringen sollen (Jetzt halten mich alle für primitiv, juhu!). Nicht, dass ich dafür bin, mich nicht mehr für Philosophien -auch gern von Vollspacken- zu interessieren oder nicht mehr zu lesen, mein Gott, nein, aus den Fehlern der Vergangenheit muss man lernen und tratratra, aber was bei uns abgeht, muss man trotzdem anpacken und machen und nicht erst jahrelang interpretieren und zerkatschen.

Und dabei hilft einem kein Gott, sondern höchstens der Glaube an einen, denn der Gott, der lässt den Leuten ja die Wahl, also gibt es ja gar keinen Grund, dass es einen geben sollte. Vielleicht tick ich da auch einfach zu primitiv, aber Gott an sich ist mir zu blabla. Glauben sollte man höchstens an die Zukunft und die kann Gott eh nicht lenken (siehe oben).

[An die Zukunft zu glauben, finde ich zwar noch viel bekloppter als an Gott zu glauben, aber wenigstens könnte man ja rein theoretisch was rütteln.]

So, jetzt zum Problem: Manche Menschen spielen gerne Krieg -und zwar weltweit. Und das werden sie so lange machen bis sie die Welt platt gemacht haben und da gibt's keinen Zweifel dran und keinen höheren Sinn drin. (Achja, und wenn ihn jemand finden sollte, einfach ma hier posten oder mir ne Mail schreiben.)
Und jetzt zum Zeitpunkt (damit's nicht heißt, ich würde nur rumlabern): Ich bin mir sicher, dass meine Kinder keines natürlichen Todes sterben werden -zu so ungefähr 100%. Dazu muss ich mich auch nicht mal als Nihilist definieren, sondern viel mehr drauf bestehen, mir'n paar schöne Jahre hier zu machen (oder paar Leute zu finden, die mit mir Krieg abschaffen). Denn ein Leben nach dem Tod ist einfach mal ein aus Furcht entstandener Wunderglaube.
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Annipie
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« Antworten #20 am: 24. November 2006, 11:08:57 »

Entschuldigt, solch eine Debatte wollt ich nicht losreißen, aber endlich ist hier mal was los Zwinkernd.
So, ich möcht vielleicht noch mal meinen "christlichen" Standpunkt erläutern.
Ja, ich glaube an Gott, oder zumindest an etwas ungreifbares, dass für mich da ist.
Warum tu ich das, tjoa wahrscheinlich, weil ich sonst keinen Fuß fassen könnte im Leben, oder einfach nur, weil ich daran glauben möchte, da es mir als Lebensgrundlage etwas Bedeutendes bietet. Ich bin einfach der Meinung, dass manchen Menschen einfach ab und zu ein paar christlich moralische Werte nicht schlecht tun würden. Meine Zukunft denke ich bestimme immer noch ich selbst- da lenkt mich kein Gott und da ist ein auch kein Gott an etwas bösen schuld. Und ehrlich gesagt, ich lebe hauptsächlich mit der Geborgenheit meiner Freunde, egal ob Philip, Lauri, Helen oder Anna. Das ist doch eigentlich das was zählt. Gott gibt mir einfach nur den Halt dazu jeden Morgen wieder aufzustehen und mich sagen zu lassen, dass es schön ist, dass ich diesen Morgen wieder aufwachen durfte. Es ist eine Art Dankbarkeit und die sollte mir keiner verwehren egal ob er nicht oder an Gott glaubt, das ist damit gar nicht relevant.

Krieg ist entschuldigt scheiße. Ich kann bis heute nicht verstehen, wie Menschen einen Krieg mit einem wirtschaftlichen Wachstum für positiv abstempeln können. Ach die paar Kollateralschäden- auch nicht schlimm. Furchtbar- so was find ich ziemlich grotesk. Menschenleben sind was Wert, jedes einzelne hat seinen individuellen besonderen wertvollen Wert. Jeder Mensche, egal ob behindert, schwarz, weiß, rosa oder weiß ich was. Ich hege auch schon die Vermutung, dass wir alles irgendwann bald durch eine hübsche Atom oder Wasserstoff oder sonste was Bombe sterben werden, nun ja, die Menschen sind so intelligent, dass sie sich soweit zurückentwickeln konnten, bis sie sich selbstzerstören- seeeehr lobenswert- muss man schon bemerken, aber gerade deswegen sollten wir jeden Tag unseres Leben nutzen und uns nicht Gedanken über das "böse" Morgen machen, denn so würde man nur die halbe Zeit seines Lebens mit denken an das Morgen verbringen.

"Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter"- warum denn nicht.
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Hans Oberlander
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« Antworten #21 am: 24. November 2006, 17:41:57 »

Zitat
"Lebe jeden Tag so, als wäre es dein letzter"- warum denn nicht.


Wie würde das denn aussehen, wenn das jeder mache würde. Also ich glaube niemand lebt so, als würde morgen alles zuende sein. Das wären ja Zustände.

Aber hoffentlich wird die Gesellschaft in der Zukunft wieder einmal vernünftiger und lässt die Gesellschaft von heute weit hinter sich zurück.
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Annipie
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« Antworten #22 am: 26. November 2006, 19:49:02 »

Schon mal was von glücklich sein gehört??- Man sollte den Tag vielleicht mit einem Lächeln beginnen und auch mit einem Lächeln enden.
Einfach mal zu sagen- es ist wunderschön heute hier zu sein- aus welchen Gründen auch immer.
Das ist positiv und damit würde ich sogar enden können.
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Hans Oberlander
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« Antworten #23 am: 27. November 2006, 14:57:44 »

Ausserdem deckt sich deine zweite Aussage nicht mit der ersten. Sie wurde drastisch reduziert
Dann fang du erstmal damit an.
Das sollte nicht jemand schreiben der eh schon immer so ein Gesicht zieht.
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Annipie
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« Antworten #24 am: 27. November 2006, 20:22:30 »

Ey, ich zieh kein Gesicht- ich lächle immer, nur das wird meist als missmutig gedeutet- die Welt versteht mich einfach nicht und es geht auch nicht um die Welt, die mich verstehen soll, sondern um mein ganz eigenes persönliches Glück Zwinkernd
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