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Autor Thema: Endlich Endlager für Atommüll  (Gelesen 804 mal)
Tim
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« am: 03. April 2007, 19:25:52 »

Nach jahrzehntelangem Ringen hat das Bundesverwaltungsgericht entschieden,
dass der Schacht Konrad, ein ehemaliges Eisenerzbergwerk, zum Atommüllendlager ausgebaut wird.

Ich freue mich über diese Entscheidung. Smiley
Schließlich fällt auch in Forschungseinrichtungen und Kliniken radioaktiver Abfall an, den man nicht
nur in Zwischenlagern unterbringen kann - die würden ja sonst ihrem Namen auch nicht gerecht werden.

Da die Auflagen in Deutschland, was Radioaktivität angeht, extrem hoch sind, habe ich auch keine Befürchtungen. Cool
Die Argumente der Gegner wie nicht ausreichend untersuchte Auswirkungen eines eventuellen Terrroranschlages
überzeugen mich nicht.
Gibt es jemanden, dem die unsichtbare Strahlung suspekt ist Schockiert
und der eine andere Idee als Endlagerung hat? Huch
Wie steht ihr zu dem Thema?
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contra aquam remigare
ronizzel
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« Antworten #1 am: 03. April 2007, 20:02:39 »

Also das, was aus Forschungszwecken an radioaktiven Müll anfällt sollte minimal gegenüber dem sein, was durch Kernkraftwerke verursacht wird, denn da wird doch das ganze erst in großem Stil genutzt. In Kliniken, wenn es um Medizin geht, verwendet man doch nur geringste Mengen, deren Lagerung nicht das große Problem darstellen.

Aber schon der Begriff Endlager deutet doch an, dass, solange da drin noch Platz ist, wir uns keine Sorgen mehr drum machen brauchen weils ja endgelagert ist. Genau so ist doch die Idee der CO2-Lagerung, wohin auch immer.
Aber damit ist doch das Problem nicht aus der Welt wie die Menschen dann schnell denken.
Denn, wenn wir das zentral irgendwo hinbringen dann bedeutet das ein Riesen-Sicherheitsrisiko das man nicht aus der Welt schaffen kann und der Punkt ist doch dann, wenn sowas unter menschl. Verantwortung steht, wer den Menschen vor dem Menschen schützen soll. Bisher hat das noch niemand geschafft. (Außer die Bürokratie?! ^^)

Mein Ansatz ist daher, dass wir unsere Energieprobleme lösen ohne irgendwelchen Schrott zu produzieren, zumindest dann wenn wir den Anspruch haben, unsere Zivilisation noch lange existieren zu lassen. Die Müllberge sind sonst irgendwann größer als die Erde.
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wolle
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« Antworten #2 am: 04. April 2007, 18:57:11 »

Ein Endlager für Atommüll ist ja eine schöne sache, aber man sollte auch bedenken, das die Transporte zu den Endlagern meist ziehmlich kompliziert sind, da diese Strecken meist von Atomgegner blockiert werden und dann gibt es wieder einen Riesen aufwand, um den Müll zutransportieren. Vielleicht werden diese Leute diesmal nicht so einen riesen Ärger machen.
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« Antworten #3 am: 05. April 2007, 13:31:10 »

Gibt es jemanden, dem die unsichtbare Strahlung suspekt ist Schockiert

nö hab mal ne schöne doku von der bbc gesehen, bei der festgestellt wurde dass in einem dorf, dass die weltweit höchste natürliche strahlung hat, weniger menschen irgendwie genmanipuliert oder so sind, als in städten mit weniger radioaktivität. die meinten auch, dass radioaktivität in bestimmten maßen sogar gut für die chromosomen wäre, weil die dadurch in irgendeinem dauer wachzustand sind, wodurch   
im erbgut weniger fehler und veränderungen auftreten ... aber is ne doku, und wir wissen eh nicht viel, von daher ... ich hab keine große angst


sollte natürlich irgendwann mal in meiner näheren umgebung ein akw hochgehen oder eine atomare wolke auf mich zufliegen, würde ich trotzdem wegrennen, wie oben gesagt in maßen ...
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« Antworten #4 am: 05. April 2007, 17:18:35 »

solange das dort nich wird wie bei S.T.A.L.K.E.R. is denke ich alles im grünen bereich Lächelnd

ich denke im moment müssen wir uns erstmal keine gedanken drüber machen, aber in ferner zukunft werden diese mengen atommüll viell. zum problem...

vielleicht werden sie aber auch zum segen und man findet eine möglichkeit den "müll" noch zu nutzen...
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ronizzel
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« Antworten #5 am: 05. April 2007, 21:22:31 »

Wie sagt man eigtl einem Archäologen der fernen Zukunft (falls die Menschheit nochmal eine große Zivilisation aufbauen kann), dass er in Gorleben lieber keine archäologischen Ausgrabungen tätigen sollte?
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« Antworten #6 am: 06. April 2007, 11:09:39 »

ich würd sagen die ham dann einfach ma pech^^
wenn die zu doof sind nen geiger-zähler zu entwickeln... selber schuld...
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