MCG-Stalker
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« Antworten #15 am: 11. Mai 2007, 23:23:25 » |
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omg schon allein die vorstellung latein in 11/12 zu machen ... 
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Martin
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« Antworten #16 am: 13. Mai 2007, 00:34:04 » |
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Ich find das ganze recht ok. Sprachen werden gerade jetzt immer wichtiger, also sollten wir derer doch mindestens 3 nach Abschluss des Abiturs können. Mal abgesehen davon ist der Unterschied zwischen Grund- und Leistungskurz auf das Studium bezogen eh nicht sonderlich groß, denke ich. Was einem in der Schule in 2 jahren vermittelt wird, das ist im Studium Stoff von 3-4 Monaten. Und wem Bio als Grundkurs nicht ausreicht, der hat immer noch die Möglichkeit sich selbstständig zu bilden (Bibo und so  ). Themen kann man sich ja an den zahlreichen Beratungsstellen für Bildungswege sicherlich empfehlen lassen. Außerdem motiviert das pflichtmäßige Einbringen aller Kurse eher zum Lernen. So gesehen ist der Unmut der Schüler über die Reform eh das beste Argument sie durchzusetzen. Denn, was dem faulen Schüler nicht gefällt, kann seiner Bildung eigentlich nur zuträglich sein. Also seht euch mal nicht dazu verpflichtet, die Reform so anzuprangern, nur weil die Politik in Deutschland (egal in welcher Hinsicht) gerade einen schlechten Ruf hat. Die Damen und Herren denken sich auch was dabei, wenn sie so eine Verordnung verabschieden.
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« Letzte Änderung: 13. Mai 2007, 00:37:13 von Martin »
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MyBrain
Politik AG
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« Antworten #17 am: 13. Mai 2007, 09:24:25 » |
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wegen den sprachen: latein braucht man nun wirklich gar nicht... und von sprechen kann gar keine rede sein... zumindest nicht in den bereichen, mit denen ich mich nach dem abi befassen will... deswegen ist es nur sinnvoll diese unnötige belastung abwählen zu können... ich weiß mit französisch is das eben ne andere sache, weil das brauch man viell. noch... aber genau da finde ich wirds dann sinnlos... man sollte da selber differenzieren können ob es für sich selbst sinnvoll ist diese sprache fortzuführen... doch dieser zwang das machen zu müssen finde ich völligen schwachsinn...
und ich weiß ja nich was du für ein universalgenie bist... aber ich stell mir das nicht so einfach vor, sich mal eben den bio-lk stoff in der bibo anzulesen... was denkst du wofür es lehrer gibt?... aber hey, du verstehst das ja sicher gleich beim lesen... o.O
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herr ott
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« Antworten #18 am: 13. Mai 2007, 15:54:56 » |
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um nochmal auf dem thema biologie rumzuhacken...sicherlich sind viele sachen die im leistungskurs vermittelt werden etwas zu tiefgründig und gehören eher in das grundstudium biologie. aber warum man mit der abschaffung des lk gleich den gk um eine stunde kürzen muss ist mir unverständlich. wie man da noch interessanten unterricht mit experimenten, unterrichtsgängen, offenem unterricht etc. machen soll ist mir bis dato schleierhaft...zumal wieder die gefahr besteht, dass die zwei stunden im block liegen und dann durch feiertage und schulische veranstaltungen viel unterricht wegfällt. das fach latein für alle in den stundenplan aufzunehmen halte ich für überflüssig. in den meisten studiengängen in denen latein benötigt wird ist das latinum gegenstand des grundstudiums. und das man latein für ein medizin oder naturwissenschaftliches studium benötigt...könnt ihr getrost unter "es war einmal...." verbuchen 
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STS
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« Antworten #19 am: 14. Mai 2007, 04:53:20 » |
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Es ist etwas naiv von dir Martin zu behaupten, dass alle Schüler wegen des höheren Druckes gleich mehr lernen. In meinen Augen wird das wohl so nie passieren und die Schüler machen auch nicht mehr für die Schule als vorher. In der Realität wird es dann wohl so aussehen, dass der Abischnitt noch weiter runter kommt und mehr Schüler das Abi nicht bestehen. Gerade in der Förderung der persönlichen Interessen der Schüler kann eine höhere Motivation erreicht werden, denn jeder macht das, was einem Spaß macht lieber, als das was einem keinem Spaß macht. Das drückt sich auch so in den Noten aus!
Zum Thema Sprachen: es wird mit recht großer Sicherheit nicht so sein, dass wenn du aus der 12. raus kommst die Sprache fließend sprechen kannst. Es ist Schulenglisch (oder welche Sprache auch immer), das entspricht nicht der Realität. Anwendung ist der größte Faktor, der in der Schule einfach mal nicht vermittelt werden kann.
Latein: gehört denke ich nicht mehr unbedingt in die Verantwortlichkeit einer Schule. Meines Erachtens, ist es eine Möglichkeit diese Sprache an einer Schule mit vertieftem Sprachlichen Profil anzubieten. In einer allgemeinen Schule sollte man sich denke ich, lieber auf Sprachen konzentrieren, die in der Zukunft wichtig sein werden (Chinesisch, Spanisch, Französisch).
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Martin
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« Antworten #20 am: 14. Mai 2007, 20:59:45 » |
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Bildung ist für mich aber kein Wunschkonzert. Wenn man das Schulsystem schon so aufzieht, dass den Schülern die Bildung mehr oder weniger aufgezwungen wird und sie sich diese nicht aus eigenem Interesse aneignen, dann sollte man das auch möglichst breitbandig tun. Mir persönlich bedeutet mein Abischnitt schon ziemlich viel und daher werde ich mir den nicht von Ethik oder Kunst oder was auch immer versauen lassen und auch da was tun. Dass das die Schüler nicht aus eigener Absicht motiviert ist klar. Aber es zwingt sie dazu etwas zu tun um ein gutes Abitur zu erreichen, was, wie gesagt, meiner Meinung nach, eh der Grundgedanke unseres derzeitigen Bildungssystem ist.
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Worm
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Worm - besser kann ich's auch nicht!
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« Antworten #21 am: 14. Mai 2007, 21:59:16 » |
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das ins wir aber scho bei der sache....wozu brauch ich um später einmal in physik zu studieren, die kunst ein aquarell zu malen oder ein stillleben? nix gegen das fach kunst aber meiner meinung nach brauch man das nich immer, wenn man zum beispiel wie ich später in richtung naturwissenschaften gehen will muss ich nich unbedingt malen können....
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flix
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« Antworten #22 am: 15. Mai 2007, 10:01:37 » |
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Ich finde die Reform sinnvoll. Ich sehe jetzt im Maschbaustudium wie sich Leute abmühen die mit Politik/Französisch LK einsteigen. Diese Leute haben die Kurse auch gewählt weil sie damals andere Interessen hatten, aber im Laufe von 2 Jahren kann sich viel ändern. Auf der anderen Seite sehe ich, das es nicht viel bringt zuweit in Mathe oder Physik vorraus zu sein. Solange die Uni-Landschaft bei uns so funktioniert, das jeder bei fast allen Studiengängen ohne vorherige Prüfung rein kommt, fangen die Vorlesungen sowieso beim Urschleim an. Eine breite Allgemein Bildung hat ganz einfach den Vorteil, das man flexibel ist.
@ worm: Naja Kunst wirst du vielleicht nicht brauchen, aber den Gedanken der dahinter steht! Das einzige wodurch du einen relativ sicheren Job in der Welt hast, ist kreativität.
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Heike
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« Antworten #23 am: 15. Mai 2007, 11:20:07 » |
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Ich persönlich bin der Meinung, dass die Schüler dadurch, dass sie sich nach 10. bisher relativ radikal für verschiedenste LKs entscheiden konnten, gezwungen waren, über ihre Interessen ernsthaft nachzudenken. Das fand ich gut. Da musste man eben mal überlegen, ob's Geschichte-Englisch, Bio-Mathe oder doch für den unentschlossenen Mathe-Deutsch sein soll. Und wer dann wirklich mit einem Politik-LK Maschinenbau studieren will - tja, der muss dann halt im Selbststudium einiges nachholen, das versteht sich meiner Meinung nach von selbst.
Und wo der motivierte Schüler noch (!) mehr Zeit hernehmen soll, ist mir echt schleierhaft. Bis auf drei Tage Weihnachten hatte ich zwei 100-prozentig gefüllte Jahre SekII hinter mir, und mir fehlt (trotz Belegung von Kunst UND Musik) die Kreativität zu noch effizienterer "Freizeit"-Ausfüllung mit Lernstoff, Hausaufgaben und Unterrichtsvorbereitung. Trotz all dieser Arbeit, die ich in die zwei Jahre gesteckt habe, hatte ich trotzdem gelegentlich das Gefühl, für verschiedene Fächer, die auf den ersten Blick weniger "wichtig" erscheinen, nicht genug gemacht zu haben - also ich sehe in der Oberstufenreform keine Lösung.
Dazu kommt, dass es vielen Schülern auch nicht zufällt wie vielleicht manch anderem und dass diese Schüler dankbar für Hilfe von Klassenkameraden/Mitschülern sind - mit noch mehr Fächern (wo sowieso nur Oberflächengekratze stattfinden kann... davon mal ganz abgesehen) weiß ich nicht, wo dafür Zeit bleibt. Also werden alle egoistischer. Das ist meine Zukunftsprognose...
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Lange bevor ich erwachsen wurde, lehrte mich ein Teddy, was Liebe wirklich heißt: nämlich da zu sein, wenn man gebraucht wird. (Jim Nelson)
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STS
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« Antworten #24 am: 16. Mai 2007, 05:38:50 » |
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Weise Worte von Heike.
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Gryphius
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« Antworten #25 am: 16. Mai 2007, 15:36:11 » |
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Ich muss dir auch Recht geben, Heike.
(Obwohl ich den Zeitaspekt übertrieben finde. Du bist jemand, der sich außerordentlich für den eigenen schulischen Erfolg engagiert hat - das ist aber nicht die Regel. Die meisten haben sehr viel weniger gemacht und kamen trotzdem gut über die Runden (wenn auch nicht mit durchgehend so guten Leistungen wie du...die meisten haben dann eben ein paar Hänger in Mathe o.ä., aber grundsätzlich kann man auch ohne diesen enormen Zeitaufwand ziemlich gut abschneiden.))
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