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Frage: Stellt China eine Bedrohung für den Weltfrieden da?
Ja, sie provozieren in letzter Zeit zu viel. - 4 (50%)
Nicht mehr, als der Rest der Welt. - 4 (50%)
Nein, China ist auf einem friedlichem Pfad. - 0 (0%)
Stimmen insgesamt: 8

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Autor Thema: China eine Bedrohung für den Frieden?  (Gelesen 468 mal)
terryer
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« am: 10. September 2007, 14:22:42 »

hi,
in letzter zeit stand china etwas mehr in den nachrichten als normaler weise,
damit sind nicht nur die rückrufe von spielsachen u.ä. gemeint, sondern vielmehr, die spionage-attacken auf verteidigungsrechnern von großen staaten.
nach dem das pentagon, die britische regierung und auch die bundesrepublik bestätigt hatte, dass es angriffe auf ihre rechnersysteme gab, die ihren ursprung in china hatten, musst nun auch die französische regierung verkünden, dass auch ihre server gecrackt wurde.
auch diese angriffe hatten ihren ursprung in china. natürlich hat sich die chinesische regierung davon distanziert und versprochen alles daran zutun, die anreifer zufinden und zubestrafen.

vom pentagon ist nun ein bericht an die öffentlichkeit gelangt, der davor warnt, dass die chinesische regierung möglicherweise dass ziel hat bis 2050 sich in die rechnersysteme von großen staaten zucracken um im kriegsfall deren kommunikationswege zublockieren und über finanzielle und militärische mittel der gegner bescheid zu wissen.
des weiteren führt china in ihren militärischen ausbildungsmitteln die usa als wahrscheinlichsten kriegsgegner.

meiner meinung nach schießt sich china immer mehr in die isolation.

was haltet ihr von den jüngsten ereignissen?
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ronizzel
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Beiträge: 1 291


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« Antworten #1 am: 10. September 2007, 15:00:07 »

China profitiert enorm von der Globalisierung. Wenn sich China politisch isoliert, dann isoliert es sich auch wirtschaftlich. Ich glaube das hat die dortige Regierung begriffen. Das Problem wäre ein anderes wenn eine Rohstoffabhängigkeit der restlichen Welt von China exisieren würde, aber m.E. muss China aufgrund seines Wachstums immer mehr Rohstoffe importieren.

Zur Spionage: Ich höre immer nur wenig konkretes über den exakten Herkunft der Hack-Atacken. Das wird / ist in der Tat ein Riesenproblem. Aber ich sehe hier den Schwerpunkt eher in der Wirtschaftsspionage. Ohne Zweifel kommt da am meisten aus China, aber da kann die einzige Lösung sein, gerade mittelständige Unternehmen bei dem Aufbau eines wirklich sicheren Netzes zu unterstützen. Nun kann man meinen das läuft auf ein technisches Wettrüsten hinaus, aber es wird nunmal /immer/ Leute geben die sich durch solche Schwachstellen Vorteile verschaffen. Ich würde da nicht unbedingt gleich eine Regierung als Täter sehen. Sicher muss diese in ihrem Land rechtliche Bestrafungsmöglichkeiten schaffen (sollte in China ja nicht das Problem sein...), aber sie kann (und darf) (und versucht aber) nicht jeden Internetzugang überwachen.
Im übrigen (hoffe ich) ist keine Regierung so dumm, brisante Daten auf einem PC mit Internetanschluss zu speichern.

Trotzdessen darf man nicht vergessen dass in China regelmäßig Menschenrechte verletzt werden und dass wohl ein Großteil des Chinas, welches uns nächstes Jahr bei Olympia präsentiert wird, nicht mehr als dessen Fassade sein wird. Dazu kann ich die Dokumentation "Die Macht der Spiele" empfehlen. Dafür einfach mal die wunderbare ZDF-Mediathek verwenden und nach dem o.g. Titel suchen.

Ich bin mir auch nicht sicher, ob ein öffentlich aggressives Russland oder ein schein-friedliches China gefährlicher ist. Die naheliegende Antwort wäre letzteres, aber China liegt glaube ich mehr an der Zukunft als Putin-Russland.
Ein Vergleich zwischen Berlin 1936 und Peking 2008 kommt sicher schnell auf, aber ich glaube, dass wir heute in einer vollkommen anderen Welt leben, in der alle Dinge viel zu extrem miteinander verknüpft sind, als dass sich ein Land heimlich für eine Weltherrschaft aufrüsten kann. China kann jedenfalls heutzutage nicht verhindern, dass andere Meinungen und Informationen als die von der Regierung erwünschten an die Weltöffentlichkeit gelangen.
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