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Frage: Findest du das neue Datenschutz Gesetz berechtigt?
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Autor Thema: Datenschutz Änderung  (Gelesen 1950 mal)
Worm
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Worm - besser kann ich's auch nicht!


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« Antworten #15 am: 20. Januar 2008, 17:41:26 »

um es mit einem netten zitat auszudrücken:
" Hatschi, sorry ich bin allergisch gegen Bullshit"
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ronizzel
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« Antworten #16 am: 20. Januar 2008, 20:30:00 »

Geh mal bei Gelegenheit (wenn du in Berlin bist) vom Rosa-Luxemburg-Platz in Richtung Alexanderplatz, und schau was da auf der Straße für komische Stahlplatten mitten in den Belag gerammt wurde: Da stehen da sehr kluge Zitate von Rosa Luxemburg, die wie die Faust aufs Auge passen. Ein sehr bekanntes lautet "Freiheit ist immer die Freiheit der Andersdenkenden". Die anderen finde ich leider nicht im Internetz.

Wer natürlich als Schüler der 12. Klasse eines Gymnasiums nicht mehr weiß (wissen will?), was in der DDR passiert ist, und wer nicht abstrahieren kann, was immer passiert wenn grundlegende Grund- und Bürgerrechte abstinent sind, von dem kann man auch nichts anderes als "wird schon werden" und solche Zitate wie da oben erwarten. Das sind leider die Mehrheit der Leute, die sich mittlerweile auch durch Ansagen wie "Wir können den internationalen Terrorismus nur besiegen durch neue Gesetze, denen unser Grundgesetz im Wege steht". Ursachenbekämpfung ist ja auch viel zu anstrengend und viel zu teuer, da bauen wir lieber ein paar Stellen bei der Polizei und in der Justiz ab, das macht ja den Staat schön schlank.

Hoffnung gibt es mir natürlich, wenn ich dann beim Stempeln und Abgleichen von Verfassungsklagen mit der Registrierungsdatenbank für die Sammelklage helfen darf.
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Worm
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Worm - besser kann ich's auch nicht!


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« Antworten #17 am: 20. Januar 2008, 21:41:20 »

oh warte jetz sag er woll doch noch was als freier mann:
also 1. weiß ich noch was in der DDR abging und 2. sollte diese tatsache wenig damit zu tun ahebn, dass ich in der 12.klasse am gymi bin.
und ich habe nicht gesagt, dass ich FÜR dieses gesetz bin. ich finde es eigentlich auch ziemlich sinnlos den terroristen werden dadurch nur wenig behindert. ich finde allerdings die ganze panik die manche leute darum machen, dass ihre daten jetz 3monate länger als vorher gespeichert werden sinnlos. ich mein wer sich an die gesetzte des rechtsstaates deutschland hält hat doch wohl nix zu befürchten und is in seiner freiheit genauso wenig oder auch viel (wie mans sieht) eingeschräkt wie vorher.
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ronizzel
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« Antworten #18 am: 20. Januar 2008, 22:05:57 »

In welchem Gesetz stand denn das diese ganze Daten gespeichert werden sollen? Im TKG (http://bundesrecht.juris.de/tkg_2004/BJNR119000004.html#BJNR119000004BJNG002100000) kann ich dazu nichts finden... Ich kann mich sogar an ein Urteil aus Karlsruhe erinnern, nach denen Telekommunikationsanbietern verboten wurde ebendiese Daten (IP-Adresse etc. blabla) zu speichern, es sei denn sie sind für die Abrechnung relevant.

Wenn du schon den Sinn des ganzen anzweifelst, wieso wirst du dann nicht unruhig beim Fragen nach dem eigentlichen Sinn? Ich bin mir ziemlich sicher das Gesetzesentwürfe keine besonders unterhaltsame Angelegenheit sind, der jemand aus Spaß an der Freude nachgeht...

Du kannst mich sofort von meiner Paranoia befreien indem du mir den Sinn klarmachst, bis jetzt hat das bei mir noch niemand geschafft (und bei dir ja offenbar auch nicht).

Wenn für Nichts Grundrechte zerstört werden (hier: Fernmeldegeheimnis, Recht auf informelle Selbstbestimmung, Meinungsfreiheit, Rundfunkfreiheit, Informationsfreiheit, Berufsfreiheit. Es soll sogar Leute geben die sehen einen Widerspruch zur Europäischen Menschenrechtskonvention) dann kann das doch keinem in seiner demokratischen Pflicht stehendem Bürger egal sein.

Natürlich hast du nichts zu befürchten, aber du kannst es auch als ersten Schritt auf dem Weg zum Präventiv- und Überwachungsstaat sehen, denn die Verfassung hat schon mal einen knacks.
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ansi
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« Antworten #19 am: 20. Januar 2008, 23:26:09 »

also guten abend erst einmal...

ich sehe mit genuss, wie unsachlich die diskussion von gewissen seiten wird. Ich selber habe keine feste Meinung zu dem Thema... Weder kann ich Ralf folgen, der den Staat gegen jeden Verdacht kategorisch in Schutz zu nehmen scheint, noch mich ultimativ dem Ronny anschliessen. An ihn habe ich jedoch eine Frage:

Angenommen, die Bedrohung durch Terroristen sei existent. Dann ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass Terroristen besser gefasst werden können, wenn man über sie besser bescheid weiß. Natürlich wird bei den öffentlicen Stellen alles wegrationalisiert, was irgendwie wegzubekommen ist, das ist mist. klar. aber eine beliebige anzahl von Angestellten im Öffentlichen Dienst ersetzen doch nicht den kriminaltechnischen Nutzen einer solchen Datenbank. Oder?

Aus dieser Sicht ist das Gesetz noch nicht zu verwerfen. Ein weiteres Argument für Schäuble ist, dass er als Innenminister die eine Position und die Opposition die andere Position innehat. Und aus diesen polarisierten Positionen erwächst dann ein Konsens, der einen Kompromiss und somit die größtögliche Schnittmenge für unsere Gesellschaft darstellt. Denke ich.

Ich finde jedoch generell, dass die  Bundesregierung entweder sehr naiv vorgeht oder durch irgendeinen - uns normalbürgern unbekannten - Umstand getrieben wird. Unsere Regierenden steuern jedenfalls mittelfristig auf die Katastrophe zu und öffnen dem Terror die Türe, wenn sie eine Kampftruppe nach Afghanistan senden. Das ist Schmarrn. Die Bundeswehrsoldaten töten dann 20 Familienväter die versuchten, die Budeswehr zu bekämpfen. Diese 20 Väter haben jeweils 4 söhne, wenn nicht mehr. Die 4 Söhne werden nicht nur den Offizier hassen, der sich in der Situation mit seinen Männern verteidigen musste, sondern uns alle. Uns Deutsche. Und so wird das exponentiell anwachsen bis ziemlich schnell deutschlands bisher recht guter Ruf im Orient endgültig zerrissen ist.
Man kann den Terrorismus nicht mit Waffen besiegen, nur mit wirklicher Hilfe und verständnis sowie TOleranz für die islamische Sozialkonzeption.
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ansi
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« Antworten #20 am: 20. Januar 2008, 23:37:32 »

Edit:

man kann den Terrorismus wohl gar nicht besiegen. Man muss ihn unnötig machen. Und das können nur wir also Vertreter der "Ersten Welt" glaube ich.
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terryer
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« Antworten #21 am: 21. Januar 2008, 19:21:07 »

na wie läufts den so?
seit meinem letzen eintrag hab ich ziemlich viele dinge gelesen, die ich alle liebend gern zitieren würde, aber dann würde mein beitrag nicht mehr in die datenbank passen Zwinkernd
aber was solls.
Zitat von: ronizzel
In welchem Gesetz stand denn das diese ganze Daten gespeichert werden sollen? Im TKG (http://bundesrecht.juris.de/tkg_2004/BJNR119000004.html#BJNR119000004BJNG002100000) kann ich dazu nichts finden...
vllt solltest du auch mal weiter lesen als du spucken kannst (entschuldige bitte diese metapher)
Zitat
§ 110 Technische Umsetzung von Überwachungsmaßnahmen
(1) 1Wer eine Telekommunikationsanlage betreibt, mit der Telekommunikationsdienste für die Öffentlichkeit erbracht werden, hat

1.ab dem Zeitpunkt der Betriebsaufnahme auf eigene Kosten technische Einrichtungen zur Umsetzung gesetzlich vorgesehener Maßnahmen zur Überwachung der Telekommunikation vorzuhalten und organisatorische Vorkehrungen für deren unverzügliche Umsetzung zu treffen,
1a.in Fällen, in denen die Überwachbarkeit nur durch das Zusammenwirken von zwei oder mehreren Telekommunikationsanlagen sichergestellt werden kann, die dazu erforderlichen automatischen Steuerungsmöglichkeiten zur Erfassung und Ausleitung der zu überwachenden Telekommunikation in seiner Telekommunikationsanlage bereitzustellen sowie eine derartige Steuerung zu ermöglichen
es geht noch weiter, aber ...

außerdem solltest du dann auch schon mal weiter recherchieren und nicht da aufhören.
direkt bei deinem link steht ein sehr wichtiger begriff: "Fernmeldegeheimnis"
und wenn du da ma weiter nach forschst stößt du dann nach unzähligen 0.9 sekunden vllt auch auf das hier http://de.wikipedia.org/wiki/Gesetz_zur_Beschr%C3%A4nkung_des_Brief-%2C_Post-_und_Fernmeldegeheimnisses
Zitat von: ronizzel
Du kannst mich sofort von meiner Paranoia befreien indem du mir den Sinn klarmachst, bis jetzt hat das bei mir noch niemand geschafft (und bei dir ja offenbar auch nicht).
steht doch eindeutig drinne,
zur verfolgung von straftaten.
wenn de mich jetzt noch fragst, wie die damit straftatenverfolgen wollen dann tuts mir leid.
ich hoffe dir is bewusst, das min die hälfte deiner oben aufgezählten freiheiten eigentlich nichts damit zutun haben?.

und nur noch kurz zu ansi:
wir müssen nun mal auch truppen hinschicken,
wir haben auch verpflichtungen und die müssen wir jetz scheinbar wahrnehmen.
wenn man sich nämlich jetzt aus dem irak zurück ziehen würde, wäre der ganze krieg für den ar*** gewesen.
ich weiß, dass viele von euch sowieso gegen den irakkrieg waren/sind aber jetzt hätte man das leid ohne (sichtbaren) erolg produziert.
man sollte zumindest noch solange drin bleiben bis man die polizei vollständig aufgebaut hat (hauptaufgabe deutschlands)
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ronizzel
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« Antworten #22 am: 21. Januar 2008, 19:27:54 »

also guten abend erst einmal...

ich sehe mit genuss, wie unsachlich die diskussion von gewissen seiten wird. Ich selber habe keine feste Meinung zu dem Thema... Weder kann ich Ralf folgen, der den Staat gegen jeden Verdacht kategorisch in Schutz zu nehmen scheint, noch mich ultimativ dem Ronny anschliessen. An ihn habe ich jedoch eine Frage:

Angenommen, die Bedrohung durch Terroristen sei existent. Dann ist es doch nicht von der Hand zu weisen, dass Terroristen besser gefasst werden können, wenn man über sie besser bescheid weiß.
Wir haben also keine Geheimdienste die auf Verdacht bzw. im Zweifelsfall auch illegal über die entsprechenden Befugnisse verfügen? Es ist doch nicht so dass der Staat momentan machtlos gegenüber "Terroristen" ist. Es gibt Experten, die versuchen den Effekt der Vorratsdatenspeicherung auf die innere Sicherheit quantitativ zu erfassen. Bis jetzt habe ich immer nur Zahlen gesehen mit ziemlich vielen Nullen nach dem Komma... (Leider und ich weiß das dass ein großes Problem ist finde ich gerade auf Anhieb keine konkrete Quelle) Im Zweifel finde ich es auch besser, pro Jahr in 5 wirklich gerechtfertigten Fällen gegen das Grundgesetz zu verstoßen, aber sich der entsprechenden Verantwortung bewusst, als von vornherein die gesamte Bevölkerung unter Generalverdacht zu stellen und das Grundgesetz praktisch nur noch als relativ zu sehende Richtlinie zu begreifen.
Zitat
Natürlich wird bei den öffentlicen Stellen alles wegrationalisiert, was irgendwie wegzubekommen ist, das ist mist. klar. aber eine beliebige anzahl von Angestellten im Öffentlichen Dienst ersetzen doch nicht den kriminaltechnischen Nutzen einer solchen Datenbank. Oder?
Das kann man nur vergleichen wenn man einen Experten findet der die Wirkungen eines besser ausgestatteten öffentlichen Dienstes quantifiziert und aufsummiert, damit man das mit der obigen Zahl vergleichen kann. Dieses Thema geht auch sehr in die Richtung der aktuellen Gewaltdebatte und ich denke dass ein Großteil der Gefahr auch aus Deutschland heraus hervorgeht, jdf. ist das ja auch die konkrete Situation die die Vorratsdatenspeicherung abdeckt. (Ich wiederhole: Internetcaf'es [und Universitäten] sind von der Regelung ausgeschlossen). Einen erheblichen Effekt hätte hier meiner Meinung nach auch ein besseres Bidlungssystem für bildungsferne und Immigrantenschichten (Einwanderung als Chance begreifen?) sowie staatlich geförderte soziale und familiäre Treffpunkte (Jugendhäuser, Familienzentren,...)
Man kann aber auch Polizeipräsidenten etc. fragen und ich meine kürzlich ein Interview im Radio gehört zu haben, in dem jmd. führendes aus dem Sektor lieber mehr Personal hätte, weil er glaubt damit bessere Nachforschungen anstellen zu können.
Es ist natürlich mehr oder weniger eine ideologische Antwort, aber ich bin der Meinung das all diese Dinge eine friedlichere Welt hervorrufen würde als ein zunehmend autoritäter Staat.
Zitat
Aus dieser Sicht ist das Gesetz noch nicht zu verwerfen. Ein weiteres Argument für Schäuble ist, dass er als Innenminister die eine Position und die Opposition die andere Position innehat. Und aus diesen polarisierten Positionen erwächst dann ein Konsens, der einen Kompromiss und somit die größtögliche Schnittmenge für unsere Gesellschaft darstellt. Denke ich.
Das Gesetz ist doch kein Kompromiss. Das ist auch gar nicht nötig da die große Koalition eine Zwei-Drittel-Mehrheit innehat. Was wäre denn dann bitte die eigtl Position des Innenministers?? Interessant ist übrigens die Begrüdung der SPD-Fraktion: Das Gesetz würde vermutlich durch das Verfassungsgericht sowieso stark eingeschränkt, also ist eine Zustimmung aus koalitionstaktischen Gründen demokratie-moralisch gerechtfertigt.
Zitat
Ich finde jedoch generell, dass die Bundesregierung entweder sehr naiv vorgeht oder durch irgendeinen - uns normalbürgern unbekannten - Umstand getrieben wird. Unsere Regierenden steuern jedenfalls mittelfristig auf die Katastrophe zu und öffnen dem Terror die Türe, wenn sie eine Kampftruppe nach Afghanistan senden. Das ist Schmarrn. Die Bundeswehrsoldaten töten dann 20 Familienväter die versuchten, die Budeswehr zu bekämpfen. Diese 20 Väter haben jeweils 4 söhne, wenn nicht mehr. Die 4 Söhne werden nicht nur den Offizier hassen, der sich in der Situation mit seinen Männern verteidigen musste, sondern uns alle. Uns Deutsche. Und so wird das exponentiell anwachsen bis ziemlich schnell deutschlands bisher recht guter Ruf im Orient endgültig zerrissen ist.
Man kann den Terrorismus nicht mit Waffen besiegen, nur mit wirklicher Hilfe und verständnis sowie TOleranz für die islamische Sozialkonzeption.
Es handelt es sich hier um eine Eingreiftruppe, die eine ausgeschiedene Truppe eines skandinavischen Landes ablöst - aus internationaler Verantwortung um die Situation in Afghanistan. Diese hat übrigens auch nicht wesentlich andere Ziele und "Rechte" als die bisherigen Truppen in Afghanistan. Diesen Krieg hat man begonnen, um das Land von einem menschenrechtsverachtenden Regime zu befreien, und da kann man über Sinn oder Unsinn streiten: Man hat es getan und es wäre viel schlimmer jetzt das Land wieder dem Chaos zu überlassen. Man hat das Ziel übrigens auch erreicht: Die Taliban haben nicht mehr viel mehr Macht als das nächste Ziel eines Selbstmordanschlags zu bestimmen bzw. die Verantwortung dafür zu übernehmen - um Unsicherheit zu stiften und die internationale Zustimmung für den Krieg zu brechen. Und um die von dir angesprochene Hilfe (für die die Bundeswehr ja vordergründig auch da ist) zu leisten _muss_ zunächst für eine Grundsicherheit gesorgt werden.
Es gibt übrigens auch mind. genauso viele Afghanen, die es gut finden, dass Deutschland Verantwortung für dieses Land übernimmt.
Deine Rechnung halte ich übrigens für zu stark vereinfacht und außerdem sehe ich hier nicht die Hauptgefahr für Deutschland, es ist auch nicht die Gefahr von der Schäuble & co sprechen!

Kurz und gut: Ich halte es weiterhin für tor, den Rechtsstaat zu schützen indem man das Fundament des Rechtstaats: Die Grundrechte durchflutet.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2008, 22:29:23 von ronizzel » Gespeichert
ronizzel
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« Antworten #23 am: 21. Januar 2008, 19:44:44 »

@terryer: In den von dir angesprochenen Paragraphen kann ich leider nichts anderes finden, als dass Telekommunikationsanbieter ermöglichen sollen, auf Verdacht Daten zu sammeln und zu übermitteln. Das ist etwas vollkommen anderes als die absurde Behauptung, TKAnbieter sollten bereits in vergangenen Jahren 3 Monate Daten auf Vorrat speichern. Nochmal: Das Verfassungsgericht hat ebensolches Vergehen verboten (außer für Abrechnungszwecke) (http://www.bfdi.bund.de/cln_029/nn_532046/DE/GesetzeUndRechtsprechung/Rechtsprechung/KommunikationsdiensteMedien/Artikel/250106__InternetzugangFlatrate.html). Wenn du mich für blöd verkaufen willst, dann tu es bitte so, dass ich es auch glaube.

Verfolgung von Straftaten: Ich habe doch bereits dargelegt, dass ein Straftäter davon nicht betroffen ist wenn er sich nur einigermaßen klug anstellt. Und wenn er zu doof ist, dann wird er auch ohne das Gesetz gefasst. Ich müsste nur meine SIM-Karte mit der Karte eines bel. anderen Menschen tauschen, über einen anonymierten Proxyserver oder gleich über Tor surfen, dann bin auch ich von den angesprochen Maßnahmen nicht betroffen.

Grundrechte: Tut mir Leid, ich kann dir das jetzt nicht genauer erörtern, aber mit Hilfte und Zeit könnte ich es, studiere aber derzeit etwas ganz anderes. Selbst wenn nur die Hälfte der aufgezählten Grundrechte davon bedroht wären, wäre das Problem noch nicht halb so schlimm!

Übrigens haben wir über den Afghanistankrieg geredet. In den Irak schickt Deutschland meines Wissens keine Eingreiftruppe.
« Letzte Änderung: 21. Januar 2008, 22:32:31 von ronizzel » Gespeichert
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