Also hier warst du sicher schon:
Zentrum für Lehrerbildung, Schul- und Berufsbildungsforschung (ZLSB) der TU DresdenDort findet man eigentlich alle Informationen, speziell in
diesem Flyer.
Offenbar ist es so, dass man erstmal 2 Jahre auf Erziehungswissenschaften studiert und sich dann Bachelor nennen darf. Das war's auch schon, denn anfangen kann man damit als Abschluss wohl nix oder jedenfalls nicht viel, schon gar nicht im staatl. Schuldienst.
Daran kann man ein Masterstudium (wohl nochmal 2 Jahre) anschließen, wobei man sich nun für eine Schulart entscheidet. Abschluss hierbei ist sicher etwas, was der 1. Staatsprüfung gleichkommt. Problem: Der Studiengang ist an der TU noch gar nicht genehmigt, wurde mir gesagt.
Dann geht's wie jetzt auch mit dem Referendariat weiter.
Also ich kann ehrlich gesagt keine so gravierenden Unterschiede zur bisherigen Ausbildung erkennen. Man muss als Uni halt up to date sein, damit die Abschlüsse europa(welt?)-weit anerkannt sind. Nachteil ist aus meiner Sicht eine gewisse Unsicherheit (wenn meine Information richtig ist), was die Genehmigung des Studienganges betrifft. Allerdings wüsste ich nicht, was dem entgegen stehen soll, denn wer B sagt, muss auch M sagen, was soll sonst das Ganze. Vorteilhaft ist vielleicht sogar - für manchen jedenfalls - dass man sich nicht schon zu Beginn des Studiums festlegen muss, wohin (Schulart) es laufen soll, sondern dass man sich mit dieser Entscheidung noch 2 Jahre Zeit lassen kann. Die Fächer allerdings muss man anscheinend von Anfang an belegen. Neu ist auch das so genannte Grundpraktikum (zum Reinschnuppern in diverse Schularten) und die Aufsplittung des B-Praktikums (nicht mehr insgesamt eins, sondern für jedes Fach eins). Damit hat man als Student mehr Möglichkeiten, die Praxis kennen zu lernen und sich auszuprobieren.
Nun glaube ich zwar nicht, dir bahnbrechend neue Informationen geliefert zu haben, sehe aber auch keinen Grund zur Panik. Aber man muss schon beobachten, dass es nicht bei der bloßen
Absicht bleibt, einen Masterstudiengang einzurichten. Das wäre natürlich blöd, weil man dann woandershin wechseln oder gleich an einer anderen Uni einsteigen müsste.